Gib mir eine Kotztüte und ich gebe dir mein Leben.

Ich wünschte wir könnten weiterhin in den Augen der jeweils anderen ertrinken wie zwei Süchtige in dem Meer aus bunten Lichtern ertrinken und sich auch irgendwie ertränken, doch es ist ein Wunsch wie eine Seifenblase, da ich weiß, dass es nicht von lange ist und irgendwann doch dem Nichts versprochen ist, dass alles auffrisst. Jetzt stehe ich hier am Punkt A, dem Anfangs- und Startpunkt der den Kreis k in genau einem Punkt – seinem – schneidet und für mich die Erinnerung an den ganzen schönen Teil darstellt zu dem ich nicht mehr Zugang sondern nur Erinnerung habe. Alles ist weg. Ich bin auf A und habe nur den schönen weiten fremden Horizont vor mir, der mir gerade im Moment noch mehr verbirgt, als er mir veröffnet. Scheiße. Mir ist zum Kotzen. Ich habe Angst. Ein Teil von mir will Selbstmordkommandomäßig in das Unbekannte laufen ohne Angst auf Verluste und einfach so ohne viel zu denken und der andere Teil von mir, wie immer das genaue Gegenteil, will sich auf der Stelle hinlegen, sich totstellen und das Zurückschreiten, aber auch das Vorwärtskommen um jedes Mittel vereiteln. Pech gehabt, verschrecktes Ich. Ich pack mein pinkes Zauberlichtschwert (alias Selbstvertrauen) und renne rein ins Unbekannte. Jederzeit  bereit!!

Trigger Tigger

mad world.

Meine Lippen sind kaputt. Meine Stimme ist im Eimer. Mein Shirt sitzt nicht. Meine Katze ist unruhig und hungrig. Meine Hände fühlen noch immer, finden aber nichts. Es ist hier alles so leer ohne dich. Besonders wenn du gerade da warst. Mitten im Raum gestanden bist. Dich umgesehen hast, gelacht hast, dir konzentriertes ich versucht hast einzuprägen. Das Bett riecht nach dir, fühlt sich nach dir an, doch du warst noch nie weiter weg, als du es gerade bist. Irgendwo im nirgendwo. Meine Gedanken ruhen nicht, sie warten nicht und sie vergehen nicht. Ich kann noch so oft aus dem Glas trinken an dem noch dein Lippenstift klebt. Es holt dich alles nichts zurück. Kein Blick auf den Handy-Display. Du hast die Ewigkeit zwischen dir und mir mitgenommen. Jetzt ist ein schwarzes Loch im Raum das alles mit nichts ausfüllt. Ich mit ihm vereint. Ein Duo ohne Gleiches. I. L. D.

Ich habe gestern ein bisschen darüber philosophiert wie sich die Beweggründe verschieben können. Das Beispiel war mein Blondinenwitz-Blog. Wie war es früher vor mehr als einem Jahr und wie ist es heute…? Der Unterschied könnte wirklich kaum größer sein. Der Blog wurde einer ehemaligen Freundin zu Liebe angefangen, da ich sie mit alltäglichen Häppchen aus meinem Leben mir näher bringen wollte. Er entwickelte sich und ich fand meine Art und Weise zu schreiben. (Wem es gefällt oder nicht ist eben weiterhin Geschmackssache.) Anfangs schrieb ich am meisten Beschreibungen von meinem Tag und dann hin und wieder warf ich Gedanken – und Wortspiele dazwischen. Ich schreib nur für mich und eben diese ehemalige Freundin. Wie ist das heute? Heute schreibe ich nur noch um zu schreiben, selten für mich, sondern einfach nur, wenn ich mir denke, ich könnte einmal wieder etwas Lesenswertes von mir geben. Ich denke, dass es niemanden mehr gibt, der an diesem kleinen versifften Blog hängt und wenn dann nur noch wegen mir und nicht wegen dem was ich schreibe (oder wie ich es schreibe). Blaah!

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal Besucherin der Aninite, einer Art Comic Convention und ich kann sagen, dass es so wie seine zahlreichen Besucher echt interessannt war. Die anderen Besucher würden dieses einmal jährlich stattfindende Ereignis wahrscheinlich nie im Leben als „interessant“ bezeichnen – sie würden das Wort in dem Zusammenhang empört von sich weisen -, doch ich finde es am passendesten, da ich geistig von dem Thema Manga und Anime distanziert habe und das war das Thema; Japan und die ganz besondere Kunstrichtung, die immer mehr Anhänger findet. Hauptsächlich Jugendliche waren vor Ort und davon nicht wenige in schrillen Kostümen die Lieblingsfiguren oder einfach nur eine bestimmte Moderichtung aus Japan darstellten oder zur Schau trugen. Bis in die Nacht hinein geht das bunte Treiben, das Programm voll ausgebaut. Es gibt Modeveranstaltungen, Filmvorführungen, Vorträge über das Nähen oder aus Asien kommende Süßigkeiten, …. Für jeden war also das passende dabei und man geht in keinem Fall leer aus, denn hoch ist die Chance dort auf Gleichgesinnte zu stoßen. Froh dort gewesen zu sein.

((should stop watching gay and lesbian series and movies. love the music too much. drives me crazy hearing this song  million times))

Hot like fucking hell! (.. the song)

»Dein Handy hat geläutet.«

»Ja. Das hat das Ding so an sich.«

»Gehst du nicht ran?«

»Nein. Keine Lust.«

»Du magst dein Handy mal wieder nicht, oder?«

»Nope.«

(Blondie says: electronic-communication is dead.)