Die Tea-Party ist vorbei, aber hier ist jetzt wirklich nicht der Spruch “aus den Augen aus dem Sinn” angebracht, denn es war wirklich… süß[!] um es mit dem richtigen Wort zu beschreiben [unpädophil wäre dann wohl das zweitrichtigste].
Es war lustig, es wurde gelacht und natürlich auch mächtig viel fotografiert und die ganze Welt staunte; sogar ich versteckte mich nicht vor der Kamera. Ich bin sogar halbwegs zufrieden mit den Fotos [die welt kommt aus dem staunen nicht mehr hinaus]. Jetzt kommt für euch einmal eine schriftliche Zusammenfassung aller Dinge die getan oder eben nicht getan wurden.
Für die Fotos gibt es hier noch eine Extra-Seite (auch unten anklickbar).
Wer zu faul ist alles zu lesen, sieht einfach hier hinein, denn Kathi hat, wie ich sie darum gebeten habe, auch etwas geschrieben (erheblich kürzer).
Die Gastgeberin war Rebecca (”Becks”), die aussah wie eine kleine Schneeprinzessin, aber zu der Gastgaberin und den Gästen etwas später.
Bei mir persönlich fing die Tea-Party in der Küche an, denn wir waren alle eingeladen Kekse/Kuchen und anderes zuckergeladenes Zeug mitzubringen [zu zuckergeladenem zeug auch später].
Becks hatte mich gebeten Popcornkugeln zu machen die schrecklichst schief gegangen sind. Ich habe zwei linke Hände *seufz* Also.. Ich wollte zuerst einmal das Popcorn poppen [lacht nur] und dann eben zusammenmischen. Da ich aber so viele machen wollte, dass sich die Gäste auch in Ruhe bedienen konnten, musste ich 500g Popcornkörner erhitzen. [alle die etwas ahnen; JAH, die küche sah danach wirklich wie ein schlachtfeld aus]..
Also einmal alle gemacht und dann schnell in den Supermarkt gedüst um Karamellsosse zu kaufen, denn das Popcorn musste ja süß werden. Karamellsosse [wirklich unheimlich lecker, ich musste viel selbstbeherrschung aufwenden um das glas nicht auszuschlecken] drübergelernt und.. – Schreck lass nach – die Popcorn wurden matschig. Aber okay, es sollte ja ein Teig werden und so dachte ich mir, dass es wohl nicht sehr viel machen wird. Einfach mal den Teig zusammenmischen und in den Ofen damit.
Als dieser Scheiß [tut leid, aber es war wirklich ein SCHEISS, EIN GEQUIRLTER!!! ← noch immer schlecht auf das schei** kochbuch zu sprechen] aus dem Ofen kam, sah es aus wie eingetrocknete Katzenkotze in der man noch Katzenfutter erkennen konnte und es schmeckte nach süßem Teig, gepaart mit Eierspeise. Super, toll gemacht, dachte sich das Isi-Herz, dass derzeit wieder recht komplex-geladen ist.
Natürlich Katzenkotzplätzchen in den Mist gehaun [laut und so, dass es die nachbarn auch gehört haben - die können ruhig wissen, dass das kochbuch beinahe schon verboten gehört], aber ich hatte noch Hoffnung. Ich könnte doch einfach die Wagenladung Karamell-Popcorn mitnehmen, denn Popcorn wird doch bei fast jedem gerne gesehen! Leider hatte das Karmell-Popcorn seine Rechnung ohne mich gemacht, denn es hatte beschlossen noch schrecklicher anzumatschen und so hatte ich einen Popcornbrei.
Okay. Schnell die wunderschöne Gastgeberin angerufen und die Lage recht ausführlich geschildert – okay, mir wurde das Mitbringen erspart. Ich muss nur brav an Easy-Land weiterschreiben und das dürfte ein Leichtes werden *höhö* [das traurige; ich lache derzeit wirklich schrecklich und es wird auch noch immer schlimmer].
Dann habe ich ein bisschen mit meiner Mutter rumgezickt [wegen verunstaltung und zweckentfremdung der küche] und bin einfach früher losgegangen.
Bei Becks angekommen wurde mir von Anna, die natürlich auch geladen waren, ein Korb voll von Leckereien und Decken in die Hand gedrückt und so gingen wir zum Alten AKH-Gelände [das ist ein park in dem man im gras rumliegen kann oder derzeit die em verfolgen kann, je nachdem.. gibt dort auch recht viele studenten und studentinnen, geht also recht locker zu] und reservierten einen schönen Platz, legten die Decken aus und richteten alles her bis Becks und ihre kleinen Helferleinchen kamen.
Es kamen immer mehr und mehr Leute [alles mädels] und die brachten alle wundervoll leckere Leckereien mit bei denen einem schon beim blossen betrachten oder dran schnuppern das Wasser im Mund zusammenlief und sich danach sehnte auch nur ein bisschen des Teigs zu erspüren.
Die Party wurde eigentlich zu Ehren von Sophie gemacht, denn die kam nach einem halben Jahr von Amerika zurück [war dort auch in die schule gegangen und so], aber ich denke wirklich, dass dieses verdammt leckere Essen während der Tea-Party im Mittelpunkt des Universums stand [natürlich nur so lange bis es nicht restlos aufgeputzt war].
Geladen waren…
Sophie, Franziska, Laure, Sarah, Agnes, Dimmi, Christine, Simone, Anna, An-Xian und Kathi. [reihenfolge ohne bedeutung und ich hoffe niemanden vergessen zu haben]
Geladen hatte…
Becks alias Rebecca
Und die Damen waren wirklich wunderhübsch angezogen. Ich ziehe auch im Nachhinein meinen Hut vor ihnen [nicht im besitz von solchem, aber die geste zählt].
Und die brachten auch wundervolles Essen mit. Kathis leckerer Erdbeer-Marzipan-Kuchen, Lauras Mini-Muffins, Franziskas Cookies, Sarahs Himbeer-Muffins und es gab natürlich noch Einiges mehr. Lecker waren auch die Gurken-Sandwiches! Ach, sagen wir einfach, dass es nichts gab, dass nicht lecker war. So verkürzen wir die ganze Geschichte einfach!
Am Anfang sind wir dagesessen, haben Tee getrunken, Sophie zugehört, die ein bisschen von Amerika geredet hat, Kuchen/Kekse/Sandwiches gegessen – whatever. Es war einfach ein chilliges Beisammen sein. Nachdem jeder Mal die erste Ladung [was-auch-immer] intus hatte, gruppierten wir uns ein bisschen um.
Ich finde es schade, dass es in Gruppen immer zu Gruppenspaltungen kommt. Es können sich wirklich alle Leute total gerne haben, aber es kommt immer früher oder später zu solchen Spaltungen, aber es wird schon irgendwie okay sein, denn manche verstehen sich eben dann doch besser als andere und die wollen dann evtl auch anderes (z.B. manche wollen Schminktipps austauschen, andere dreckige Geschichten erzählen ← natürlich nicht wahrheitsgetreu, nur ein Beispiel, ich würde nie eine dreckige Geschichte erzählen).
Also.. Es wurden eben erste Gruppen gebildet. Ich weiß nicht genau was in der anderen Gruppe abgegangen ist (deswegen bitte ich Kathi auch ihre Version in ihren Blog zu stellen, es wäre dann echt lustig), aber wir brachten Becks’ super-tolle Kamera in unsere Gewaltherrschaft und knipsten einmal los [so kamen wir auch auf die stole einhundertzwanziger fotozahl (kann auch ne andere zahl gewesen sein - über hundert sicher)]. Wie schon gesagt, war ich gefundenes Opfer der Kamera und war an dem Tag merkwürdigerweise auch überhaupt nicht skeptisch. Kamera-Weltherrschaft ist morgen, aber an dem Tag war es mir total egal.
Simone verabschiedetet sich leider sehr früh. Ihr Kreislauf war nicht ganz in Ordnung und so ließen wir sie ausnahmsweise laufen. Wir redeten weiter [blablabla] und irgendwann fing jemand, eine sicher sehr merkwürdige Person an, mit Zuckerwürfeln zu schiessen [im nachhinein erfahren, dass diese person becks war, die angefangen hat].
So wurde ich das erste Mal auf den Zucker aufmerksam. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich befugt bin weiterzuschreiben…
…
…
Aber was solls. Ich tue es einfach. Wenn du unter 12 bist solltest du jetzt nicht weiterlesen und deine Mommy holen, damit sie dir den Mund auswäscht.
Also… Wir wurden auf den Zucker aufmerksam. Ich bin wirklich unsicher, wer nun bei den ersten Zuckerleckereien (Doppelsinn!) dabei war. Ich erinnere mich nur noch an Dimmi [wie könnte ich auch anders, kleiner pinguin], an Laura [es gibt sicherlich niemanden der zucker so elegant und hübsch verschwinden lassen kann].. Ich denke An-Xian war da auch noch mit von der Partie…
Irgendwie wurde die Welt bunter und fröhlicher und unsere Zungen wurden wirklich von Zucker gelockert! Ich habe diese Ehrlichkeit auch wirklich noch nie bei mir selber in diesem Ausmaß erleben dürfen und ich war auch gehörig geschockt, aber ich denke ich habe nichts gesagt oder getan, dass nicht verziehen werden kann.
Es betraf aber auch nicht nur mich alleine. Wir alle wurden angesteckt und fanden es plötzlich lustig Zucker in eine Tasse voller Stinke-Wasser [das stinke-wasser war dimmis bester freund und es stank wirklich.. nur an-xian fand es nicht abstossend] zu stopfen und nachdem es sich aufgelöst hatte probierten wir zum Spaß. Ich denke Franziska fing an, dann Dimmi und dann natürlich auch ich.
Ich liebe ja eklige Ess-Sachen wenn ich ehrlich zu mir selbst bin.., aber wir waren auch wirklich alle irgendwie angetan. Sarah gesellte sich dann auch zu uns, doch Laura musste nach einer Zeit aufhören, denn wenn man es mit dem Zucker übertreibt kann das böse Folgen haben (wie wir dann auch am eigenen Leib erfahren durften).. So liessen wir dann das Zucker-Stinke-Wasser durchgehen und wurden immer lustiger und mussten immer länger lachen..
Es ging weiter und weiter.. Bis ungefähr elf. Da beschlossen die Ersten abzuziehen.
Die Burschen hatten sich vorher, am Abend, zu uns gesellt. Eigentlich nicht direkt zu uns, den Zucker-Junkies. Eher zu der anderen Gruppe [ich erwähne besser noch einmal das wort gruppenspaltung] die sich in der Zwischenzeit ein Bierchen gegönnt hatten. Manche Mädels hätten es lustig gefunden, wenn die Burschen die Butler hätten raushängen lassen, aber das wär dann nicht so ganz nach meinem Geschmack gewesen, aber ich denke es ging hier ja auch nicht um meinen Geschmack.
Die Burschen traten ihrern Butler-Dienst nicht an und um elf beschloss die Bier-Gruppe samt Burschen abzuziehen. Wir, die Zucker-Junkies, wollten das nicht, denn wir waren gerade in Hochform [bzw. mit wundervoll purem zucker (und stinke-wasser, dimmis bestem freund) zugepumpt] und so blieben wir noch eine halbe Stunde länger. Wir wollten einfach nicht mit den Fußballfans zusammenstossen. und so gingen wir dann doch recht bald. Ich glaube an diesem Tag spielte Russland, aber das ist jetzt ja auch nicht weiter wichtig.
Insgesamt verputzten wir einen halben Kilo Zucker [ich nehme mal schwer an, dass ich und dimmi den meisten gegessen hatten], was unsere Ehrlichkeit und Offenheit auch erklärt. Unseren Wahnsinn – was auch immer.
So gefühlsmäßig bereue ich wirklich rein gar nichts! Ich freue mich Dimmi ein bisschen kennengelernt zu haben und allgemein den Zucker-Junkies irgendwie näher gekommen zu sein. Okay, klingt merkwürdig ist aber wirklich so. Es war einfach das Feeling da, aus dem gute Bücher gemacht werden [um es auf meine verschrobene art und weise auszudrücken].
Ich denke aber auch, dass man all diese Gefühle nicht erklären und nicht in Worte fassen kann [jedenfalls nicht ich]. Das ist einer dieser Momente im Leben bei denen man dabei gewesen sein muss um sie zu verstehen, aber das ist in Ordnung so.
So habe ich, und alle die anderen Gäste, die Möglichkeit sich immer wieder zu erinnern und auch in Erinnerungen zu schwelgen, denn für mich persönlich war es ein denkwürdiger Tag auf eine denkwürdige Art und Weise.
2 Kommentare
ok easy, ich schreib was in unserer Gruppe loswar ^^ Aber bedenke, ich habe begonnen mit dem Zuckerwürfeln zu schießen (nur so nebenbei)
Nein, Becks hat es zugegeben.. Ich glaube ihr *grins* Das Gegenteil zu beweisen wird sehr schwer werden, denn jetzt sind die Dinger schon im Bauch (oder auf den Hüften *schluck*)