Archiv nach Monaten: Juli 2008

Ich habe die letzten beiden Tage im Beisein mit Anna verbracht, was ja bei uns immer chaotisch endet. Wie wir es auch immer anpacken. Egal. Aber so ein bisschen Chaos im Alltag ist ja auch was Nettes, finde ich jetzt einmal an dieser Stelle.

Was wir gemacht haben, was uns wiederfahren ist und was wir denken oder eben nicht denken [und so weiter..] lest ihr hier.

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Ich bin untröstlich! Ach nein.. stimmt gar nicht. Wohl nur müde. Die Nacht (bzw. den frühen Morgen) mehr mit wachsein, als schlafend verbracht und so sitze ich hier. Die Turmuhr schlug 11 Uhr und ich könnte einschlafen. Zugleich herumhüpfen. Einzige bleibende Alternative; schlafend herumhüpfen.

Meinen Schlaf habe ich letzten Endes doch noch gefunden – wie immer – und dann aufgestanden, am Blog rumgewerkelt (unten bei den Sidebars, jetzt gefällts mir irgendwie besser) und dann fertig gemacht.

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Ich habe so etwas wie einen Schreibkater von gestern und werde hier und jetzt an dieser Stelle nichts schreiben. Denkt euch einfach euren eigenen Teil. Weil nicht wirklich etwas geschrieben wird, gibts noch ein tolles Lied von mir.

Das Video gibts, weil das Orginale so mau ist. Aber das find ich auch ur cool. Ich finde die Haare genial – harr, harr.

Ich habe heute beschlossen, zwei meiner Lieblingsgedichte aus fremder Feder hineinzustellen. Die Beiden, Hermann Jandl und Erich Kästner, haben, aber nicht nur wenige wirklich sehr gute geschrieben. Nein. Ich empfehle euch, einmal mehrere von ihnen zu lesen, denn fast nichts verleitet besser zum Nachdenken, als ein gutes Gedicht (Kästners wohl eher ein Epigramm, wie auf dem Einband geschrieben steht). Sie können aber auch schrecklich zum Lachen bringen. Von dem richtigen Menschen auch zum Weinen. Leute, lest Gedichte! Weniges kann so schrecklich schön sein.

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Ich hatte wohl gestern einen sehr musischen Tag (es fiel genauer gesagt wohl schon eher auf heute, in der Nacht..) und möchte heute auch ausnahmsweise zwei meiner Gedichte hineinstellen. Ja. Ich muss noch fiel lernen, das weiß ich selber und .. wahrscheinlich noch viel, viel [...] mehr lernen, aber es wird schon werden mit der Zeit.

Ein merkwürdiges Gedicht und ein… wahrscheinlich trauriges Gedicht, dem erst im Nachhinein der letzte Vers geschenkt wurde. Jetzt trägt es wohl Hoffnung in sich.

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Schon der zweite Song von dem Film der mich begeistert, beeinflusst. Es ist wie auch das Erste wunderschön.

Mörder. Überall. MÖRDER.

MÖRDER!!!

MÖRDER!!, schreit es. Sie sind überall. Läutet die Glocken. MÖRDER!!. Morden, morden, morden. Nichts anderes haben sie im Sinn. Diese MÖRDER!!. HILFE! HILFE! Helft den Mördern!

Meine Mutter? Hamstermörderin.

Ich? Mausmörderin.

Anna? Die Männermordende?

Und. Was haben wir gemeinsam? Hühnchenmörder sind wir alle miteinander!

Ich bin geplatzt. Gebe ich gut und gerne zu. Sein ist meine Schuld. Mensch sein ist meine Schuld, aber dann bin ich eben Schuld.

Geplatzt bin ich, wie ich es prophezeit habe. Wenn ich nicht schreibe, platze ich. Jetzt bin ich geplatzt, weil ich geschrieben habe.

Bestaune das Feuerwerk, dass ich hervorgebracht habe. Bunte Wörter. Laute und Leise. Kleine und ganz GROSSE! Ich könnte jetzt platzen vor Freude.

Tut es weh, wenn es zwei Mal hintereinander ist? Versuchen will ich es nicht, denn gesucht habe ich schon genug. Jetzt will ich nur noch finden.

Der Sinn nach dem Wahn. Der Wahn nach dem Sinn.

Es ist aus mir herausgebrochen. Dienstag. Triestag? Tränenreicher Tag wohl eher. Herausgebrochen ist es. Doch was war es? War es Liebe? Liebe oder Wahnsinn?

Beides liegt doch erstaunlich nah nebeneinander, nicht wahr? Ist die Liebe nicht ein WAHN. Ein SINN. Wieso ist Liebe dann kein Wahnsinn. Vielleicht ist sie es doch und wir nehmen es nicht als einen solchen war.

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Es ist derzeit eigentlich nicht wirklich wichtig was ich mache oder mit wem ich was mache. Es ist interessant zu beobachten wie sich meine Gefühlswelten derzeit verbiegen und verändern. Es ist wieder einmal an der Zeit, dass alles schief liegt, anders ist, umgeändert wird, neu geplant wird, neu bedacht wird, mit neuen Augen gesehen wird. Nichts geht wirklich spurlos an mir vorüber.

Gestern noch höchst deprimiert, heute innen drinnen so ein Kribbeln. Woher es wohl kommt [*lächel*]? Wenn ich heute nicht endlich schreiben gehe, platze ich, habe ich gerade vorhin zu jemandem [im internet] gesagt. Stimmt wirklich. Ich schreibe zwar jetzt. Im hier und jetzt.

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