Gestern war ein wundervoller Tag. Nicht einfach nur ein-schöner-Tag-wundervoll sondern es war wirklich der ERSTE richtige Sommerferientag!

Ich konnte mir meine gute Laune anfangs gar nicht richtig erklären, aber dann dämmerte es mir langsam. Sommerferien. Sommerferien! SOMMERFERIEN!

Eine acht bis neunwöchige Pause in der ungefähr vier Wochen noch zusätzlich für Lernen geopfert werden, aber das ist es mir wert. Vier Wochen sind nur dem kreativen Schaffen und Berlin gewidmet.

Der Tag fing ganz angenehm an. Ich schlief einmal bis ungefähr 10, was für mich recht lange ist und genoss ein langsames Aufwachen. Danach immer wieder mit Becks hin und her gesimst und dann, nachdem ich “Der Junge im gestreiften Pyjama” fertig gelesen hatte, haben wir uns verabredet und ich bin Becks abholen gegangen.

Dann sind wir im verlässlichen Zweiergespann zur Bücherei. Becks borgte sich wieder eine Ladung Mangas/ Comics aus und ich habe einmal wieder geschaut ob Aimée & Jaguar da ist, aber ich hatte es irgendwie schon aufgegeben, weil es eigentlich nonstop ausgeborgt ist, aber… es war wirklich da und ich borgte mir noch zusätzlich zu Aimée & Jaguar Lyrik-Bände aus. Ich borge mir derzeit recht viel Lyrik-Kram aus und dichte auch mehr. Ich weiß zwar nicht genau warum und ich bilde mir sogar ein schlechter zu werden beim Dichten, aber das wird schon werden. Übung macht doch die Meisterin, was?

Dann haben wir noch nach einem bestimmten Berlin-Reiseführer geschaut, denn man will sich doch nicht verlaufen [ich würde mich wahrscheinlich erst recht mit dem teil verlaufen, aber becks ja zum glück nicht], kurz noch die Security-Frau betrachtet und dann auf die Helpers [Mariahilferstraße- Wiener Einkaufsstraße], denn Becks wollte einen ur-tollen Gürtel noch einmal betrachten. Er ist wirklich sehr cool, aber für einen Gürtel recht teuer; 25€.

Bei Einkaufsstraßen ist es aber meist so, dass man eigentlich nie den geradesten Weg nimmt. Wir zwei schauten noch in den Claires [schmuck und accessoires], wo Rebecca einen sehr süßen Haarreifen [mit schmetterling] fand und ich weiß nicht wo wir sonst noch drinnen war [ich erinnere mich gerade im moment nicht], aber Tatsache ist, dass der Gürtel nicht gekauft, sondern nur noch ein weiteres Mal anprobiert wurde.

Ich wollte eigentlich noch Einkaufen gehen, weil meine Mutter derzeit auf sehr schreckliche [eigen-]Kreationen in der Küche kommt [zum beispiel ihr tomaten-kartoffelpüree-karfiol-auflauf *urgh*], aber irgendwie verging die Zeit wieder einmal so schnell [geschäfte schon zu], dass ich mir einfach ein Weckerl beim Anker [bäckerei] kaufte.

So setzten wir uns dann schlicht ins MQ [museumsquartier] und redeten [und lasen auch ein klein wenig]…

… bis uns dann kalt wurde. Ich begleitet Becks und auf dem Weg hielten wir noch bei einem Mecki [mc donalds], wegen Cheerseburgervernichtung und ich aß mein Anker-Weckerl.

Ich begleitet Becks vor die Haustür, hatte noch Hunger und wollte mich auf Essenssuche machen, aber auf halbem Weg fiel mir ein, dass Becks mir ja eine ihrer coolen Gäste-Zahnbürsten schenken sollte, weil ich meine bei Kathi der Griechenlandreisenden vergessen hatte [man lese in ihrem blog].

Also, Zahnbürste abgeholt und auf den Weg nach Hause gemacht.

Okay, es klingt wirklich nicht nach einem besonderen Tag oder so, aber es ist nun mal so, dass es ein Tag mit Becks war und das sind eben besondere Tage, egal was wir gemacht haben.

Ein ganz kurzer Einwurf meinerseits. Ich habe gerade diesen schokierenden Zeitungsbericht im Kurier Ende Januar entdeckt.

Also; zurück zu meinem Tag [*bibber*]. Ich überlege auch schon seit längerer Zeit, was nun mich und Becks, ich sage jetzt mal “perfekt” harmonieren lässt. Natürlich; es gibt Streitigkeiten, Zickereien und das alles, aber trotzdem. Da ist etwas nicht Greifbares und genau das faszniert mich so. Wieso gibt es dieses gewisse Etwas nur bei bestimmten und meist auch wenigen Menschen? Was lässt es entstehen? Sind Menschen einfach so gebaut, dass sie zueinander passen oder was lässt sie jetzt sonderlich sympathisch aufeinander wirken?

Ich möchte in die Tiefen meines Seins vordringen und erforschen was uns genau zusammenbindet. Eventuell lässt sich dieses Etwas auch künstlich “herstellen” und/oder auf andere Menschen projezieren. Es wäre faszinierend und ich nenne es.. hmpf.. “Operation-Becks”. Abgekürzt mit OB – hehe. Oder auch nicht.

Und noch kurz zu Aimée & Jaguar. Felice konnte aber wirklich verdammt gut schreiben. Die hat in meinem Alter wirklich sehr, sehr, sehr.. gut geschrieben/gedichtet. Ich bin richtig hingerissen und ich hätte schon, obwohl ich noch nicht einmal auf Seite 100 bin, ein- oder zweimal geweint, weil es eigentlich ur traurig ist. [ich weiß leider schon wie es "ausgeht"] Da ist wohl nur weiterlesen angesagt.

(Musik von, wie könnte es anders sein, Placebo mit dem Song “protege moi”)

[und pssst: dieser eintrag ist eigentlich vorweg; es kommen noch einträge von der zeit davor - tut mir leid, aber ich bin derzeit geistig ein bisschen wirr]

Einen Kommentar hinterlassen

*
*