Es ist derzeit eigentlich nicht wirklich wichtig was ich mache oder mit wem ich was mache. Es ist interessant zu beobachten wie sich meine Gefühlswelten derzeit verbiegen und verändern. Es ist wieder einmal an der Zeit, dass alles schief liegt, anders ist, umgeändert wird, neu geplant wird, neu bedacht wird, mit neuen Augen gesehen wird. Nichts geht wirklich spurlos an mir vorüber.

Gestern noch höchst deprimiert, heute innen drinnen so ein Kribbeln. Woher es wohl kommt [*lächel*]? Wenn ich heute nicht endlich schreiben gehe, platze ich, habe ich gerade vorhin zu jemandem [im internet] gesagt. Stimmt wirklich. Ich schreibe zwar jetzt. Im hier und jetzt.

Will aber zugleich so viel mehr sagen. Gerade bilde ich mir ein, einfach alles zu wissen. Die Welt? Ein einfaches Konstrukt. Es bedarf nur die richtigen Augen um richtig gesehen zu werden.

Woher die Worte kommen die sich so leicht schreiben lassen? Aus dem hier und jetzt. Aus meinen Gedanken die brach liegen. Nackt und schutzlos liegen sie da und werden in Wörter gezwängt. Sie versuchen auszubrechen, nach mehr zu streben, aber es sind nur Gedanken.Gedanken sind nicht frei. Oder.. Heißt es nicht; Nur die Gedanken sind frei? Ich fordere keine Gedankenfreiheit, wo ich doch die Worte zum Leben brauche..

Beherrsche ich meine Gedanken, wenn ich es schaffe, sie niederzuschreiben und wie kommt jetzt eigentlich der schwarze, sündige Spitzen-BH in meine Gedanken? Soll ich ihn in Wörter oder Bilder fassen und wer entscheidet ob es nun richtig, abnormal oder merkwürdig ist? Sind schwarze, sündige Spitzen-BH’s merkwürdiger oder sind sie es nur wenn ich daran denke und, wenn es so sein sollte.. Ist das dann nicht merkwürdig, wenn nur ich daran denken muss um sie merkwürdig zu machen?

Fragen über Fragen und es bedarf nur die richtigen Augen. Ob nun blaue Unschuldsaugen oder braune Rehäuglein. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Ein AugenBLICK genügt. Ich bin eine stolze Betrachterin und habe entschieden die Schönheit so lange zu betrachten bis ich ihrer nicht mehr würdig bin. Würdelos…

Traurige Songs lassen meine Gedanken schweifen, fliegen und streben. Auch sterben. Frei oder nicht. Sie sind da. Besucher, Gäste. Ob nun eingeladen oder nicht. Sympathisch oder Abstossend. Eigentlich egal. Verhindern kann man sie nicht und was sie alles können! Ein schlechtes Gewissen hat man schnell mit den falschen Gedanken, aber ich denke, dass es die richtigen Gedanken sind, wenn man ein schlechtes Gewissen hat, denn Schuld ist doch jeder Einzelne.

Soll man die Schuld nicht zuerst in sich selber suchen?

Ich bin ein Mensch. Lass mich Mensch sein. Lass mich dein Mensch sein. Lass mich spinnen. Lass mich ich sein. Ganz viel ich sein. Ängstlich und verloren. Ganz alleine. So wie .. viele andere Menschen auch? Gemeinsam einsam sein ist mein Ziel. Ein Ziel nach dem es sich zu streben lohnt, denn wir leben doch und streben so immer weiter.

Ob wir es erreichen steht in den Sternen… Oder in den Gedanken? Alles nur Denkensweise?

Das tolle an Optimisten ist, dass sie alles schaffen, meistern. Das tuen Pessimisten auch, meine bescheidene Meinung. Sie wagen nur nicht so viel. Doch, es können Pessimisten wie Optimisten bekehrt werden.

Wenn sie irgendwo dazwischen sind, haben sie Pech gehabt. Ohne Schublade sind wir doch alle unerwünscht. Mensch muss kategorisieren, vergleichen, angleichen. Hauptsache nicht ganz anders. Mensch. Das Leben ist nicht leicht. Nur weil wir es uns schwer machen, Herr Pessimist?

ODER SIND ES IMMER DIE GEDANKEN, OPTIMISTIN???

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