Es ist wieder an der Zeit meinen Beinahe-Lieblingsausdruck zu verwenden; Ich möchte einmal die Ferien revue passieren lassen, denn es hat sich ja Einiges getan, doch ich habe das Gefühl, dass die Zeit einfach immer schneller vergeht. Ein Mädchen hat heute gesagt, dass die Oberstufe sehr, sehr schnell vergeht und ich fange an zu begreifen, was sie damit meint. Sie verfliegt und das meine ich jetzt wirklich ernst.
Hat man Zukunft? Perspektive? Eine Chance in dieser zu großen Welt? Alles Fragen die einem vielleicht durch den Kopf gehen oder vielleicht auch nicht. Es gibt ja Menschen denen der Beruf in die Wiege gelegt wird oder die sich mit fünf Jahren wünschen Tierarzt zu werden und es dann auch tatsächlich werden.
Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, den Dreh raus haben und man braucht wohl auch eine gehörige Prise Glück…
Um mich vor all dem und noch mehr zu drücken, möchte ich in der Vergangenheit wühlen. Zwei Monate sind vergangen. Zwei schulfreie Monate. Juli. August.
Nötig waren sie und ich denke da wird mir (fast) jeder Schüler zustimmen.
Leider ist es so (und da wird mir wohl auch – fast – jeder Schüler zustimmen), dass sie viel zu schnell vergangen sind. Wenn ich darüber nachdenke, kommen mir diese acht Wochen vor, als wären sie eigentlich zwei Wochen gewesen. Zwei schöne Wochen, doch die ganzen Erinnerungen und Fotos lügen nicht. Acht Wochen. Das sind… mal überlegen… einfach sehr viele Tage!
Ich habe viele Wochenende bei Anna verbracht, eine wundervolle Woche mit Becks in Berlin (wow, die Fotos lügen echt nicht *smile*), ein paar Tage mit Kathi (und ihrem coolen Opa) in Weiglsdorf, die Gedanken natürlich immer in der Ferne!.. Ich habe Leute getroffen bei denen ich es echt nicht bereue sie getroffen zu haben und es war allgemein einfach sehr gelungen.
Aber es ging nicht immer nur persönlich hoch her sondern dieses Sommer gab es auch viele geschriebene Wörter und Unterhaltungen die sich austauschten – ich bin auch sehr froh meine lieben Schreibfreunde kennengelernt zu haben (obwohl ich, zugegebenerweise, sehr untreu war…). Besonders freute ich mich – und freue mich noch immer – über Simones und Anas Mails.
Ich habe so wie in all den anderen Ferien in meinem Leben wieder etwas über mich und die Welt gelernt (haha, richtig so) und mir ist auch etwas total wichtiges klar geworden (, dass ich an diesem Punkt nicht näher erläutern will).
Es waren Ferien. Man könnte meinen sie waren wie all die anderen Ferien. 8 Wochen. 4 Wochen August, 4 Juli. Ein Geburtstag – mein Geburtstag.
Es dauert eh nur noch ein Jahr.. dann sind sie wieder da, meine geliebten, nicht besonderen Ferien in denen wahrscheinlich wieder alles anders wird, aber nicht vergessen; Andersrum ist nicht verkehrt!
[Notiz an mich selbst: Schreibe Zeilen zu "Vacation Smile"..]