.:i don’t have a gun:.

Ich bin wieder da. Und ich bin noch immer an die wunderschöne Rebecca vergeben, falls die letzten Einträge falsche Schlüße annehmen haben lassen. Meine Außenwelt ist praktisch noch unverändert und „in Ordnung“ (oder wie auch immer man das bei so einer Chaotin aus Prinzip nennen will).

In meinem letzten Beitrag habe ich mysteriöserweise von irgendeinem letzten Auftritt geredet. Bühne, Publikum, zerschlissene Vorhänge. Ich habe Bilder im Kopf entstehen lassen die in meinem inneren aufleuchten. Bilder die mein inneres Auge beschäftigen und mir noch mehr Fragen aufgeben, als fähig zu beantworten bin. Wieso denke ich nur so etwas?

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich Ferien brauche. Dieses Schuljahr, dass in einendhalb Wochen der Vergangenheit angehört, war das Schuljahr in dem am meisten bisher passiert ist. Ich habe mit mehr [[lebensverändernden]] Menschen zu tun bekommen und mein Leben mehr gelebt denn je (und ich will noch immer mehr… wie schon gesagt!). Und trotzdem, obwohl mir all diese Menschen (oder jedenfalls die meisten von ihnen) irrsinnig viel auf den Weg gegeben haben; unter anderem auch Stärke, gibt es doch Elemente die unglaublich an meinen Nerven UND an meinen Kräften gezehrt haben.

Es ist schwer zu sagen und ich denke es gibt kein EINZIGES Element, dass diese Übermüdung und dieses „letzter Moment“ Gefühl hervorgerufen haben. Mögen es die Noten sein, der Stress des Coming-Outs, mehr persönliche Scheiße, Streit zu Hause. Es gibt unheimlich viele Dinge die durch stetiges zehren an mir doch Einschlag gefunden haben und mich jetzt irgendwie nach unten ziehen.

Manchmal steht man da, irgendwie alleine und irgendwie doch nicht. Man muss einfach selber Dinge im Leben abstecken. Sich für eine Weg entscheiden und genau an so einer Weggabelung stehe ich gerade. Ob ich will oder nicht muss ich eine Entscheidung treffen und da ich versuche mich davor zu drücken komme ich zu meinem „the Last Show“-Gedanken. Ich habe das Gefühl, dass ich einfach keine Entscheidung treffen kann und einfach da stehen bleiben will, da alles falsch sein kann. Na okay, bald ist es soweit. Mit dem Strom schwimmen oder in ihm untergehen? Die Frage. Aufgeben oder weiterschwimmen?

Tod leben oder lebendig begraben sein?

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