Erinnerst du dich an nichts? Erinnerst du dich an gar nichts? Als dein Kopf auf dem Beton aufgeschlagen hat… Als du dagelegen bist auf dem kalten Asphalt, Blutflecken überall. Mein Schal von deinem Blut durchtränkt. Der Schal den ich nachdem immer an mir getragen habe, bis ich wusste, dass es dir gut geht. Ich rannte zu dir, versuchte dich zu wecken, doch du warst bewusstlos. Lagst da. Ich hatte dich nicht retten können. Wäre nicht all das Blut gewesen, hätte ich meinen können du schliefst. Wie ich dich schon oft habe schlafen sehen. Ich liebe dich. Ich liebe dich einfach. Wieso lagst du da? Wieso hatte ich noch nie in meinem Leben Angst jemanden so sehr zu verlieren wie dich? Wie hast du es geschafft, mich so zu bewegen wie es noch kein anderer geschafft hat? Und wie kannst du es wagen, zu sagen, dass du dich an gar nichts erinnerst? Nicht an die wunderschöne Zeit davor, an unseren Tanz, an dein süßes Lachen, dass mich geil machte. Ich wollte dich. Nur dich. Nichts ist hängen geblieben. Und jetzt stehe ich da. Drei Monate nach allem was geschehen ist, sehe den Alphalt an, der jetzt keine Spuren mehr von dir aufweist. Es sieht aus, als wäre nie etwas gewesen und trotzdem läuft all das Geschehene wie ein Film noch einmal vor meinem inneren Auge ab. Ich liebe dich. Ich möchte dich nie verlieren. Alles Dinge die ich dir nicht sagen kann.