Kategoriearchive: Schreiberei

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal Besucherin der Aninite, einer Art Comic Convention und ich kann sagen, dass es so wie seine zahlreichen Besucher echt interessannt war. Die anderen Besucher würden dieses einmal jährlich stattfindende Ereignis wahrscheinlich nie im Leben als „interessant“ bezeichnen – sie würden das Wort in dem Zusammenhang empört von sich weisen -, doch ich finde es am passendesten, da ich geistig von dem Thema Manga und Anime distanziert habe und das war das Thema; Japan und die ganz besondere Kunstrichtung, die immer mehr Anhänger findet. Hauptsächlich Jugendliche waren vor Ort und davon nicht wenige in schrillen Kostümen die Lieblingsfiguren oder einfach nur eine bestimmte Moderichtung aus Japan darstellten oder zur Schau trugen. Bis in die Nacht hinein geht das bunte Treiben, das Programm voll ausgebaut. Es gibt Modeveranstaltungen, Filmvorführungen, Vorträge über das Nähen oder aus Asien kommende Süßigkeiten, …. Für jeden war also das passende dabei und man geht in keinem Fall leer aus, denn hoch ist die Chance dort auf Gleichgesinnte zu stoßen. Froh dort gewesen zu sein.

Erinnerst du dich an nichts? Erinnerst du dich an gar nichts? Als dein Kopf auf dem Beton aufgeschlagen hat… Als du dagelegen bist auf dem kalten Asphalt, Blutflecken überall. Mein Schal von deinem Blut durchtränkt. Der Schal den ich nachdem immer an mir getragen habe, bis ich wusste, dass es dir gut geht. Ich rannte zu dir, versuchte dich zu wecken, doch du warst bewusstlos. Lagst da. Ich hatte dich nicht retten können. Wäre nicht all das Blut gewesen, hätte ich meinen können du schliefst. Wie ich dich schon oft habe schlafen sehen. Ich liebe dich. Ich liebe dich einfach. Wieso lagst du da? Wieso hatte ich noch nie in meinem Leben Angst jemanden so sehr zu verlieren wie dich? Wie hast du es geschafft, mich so zu bewegen wie es noch kein anderer geschafft hat? Und wie kannst du es wagen, zu sagen, dass du dich an gar nichts erinnerst? Nicht an die wunderschöne Zeit davor, an unseren Tanz, an dein süßes Lachen, dass mich geil machte. Ich wollte dich. Nur dich. Nichts ist hängen geblieben. Und jetzt stehe ich da. Drei Monate nach allem was geschehen ist, sehe den Alphalt an, der jetzt keine Spuren mehr von dir aufweist. Es sieht aus, als wäre nie etwas gewesen und trotzdem läuft all das Geschehene wie ein Film noch einmal vor meinem inneren Auge ab. Ich liebe dich. Ich möchte dich nie verlieren. Alles Dinge die ich dir nicht sagen kann.

Sanft wog er mich auf seinem Schoß wie einen kleinen Engel der gerade vom Himmel gefallen war.

Gott der mich ausgestossen hatte und mich ihm praktisch vor die Füße geschleudert hatte. Wie ein Spielzeug, das er zum Spielen leid war, hatte sich sein Innerstes nach außen gestülpt und herausgekommen war ich. So fühlte es sich an ich, Kobe, zu sein.

Mit zittrigen, fahrigen Bewegungen strich er durch meine Haare. Obwohl ich mich an ihn drückte, mich zu einer kleinen Kugel zu formen versuchte, achtete ich doch auf die kleinsten seiner Bewegungen. „Ach Kobe“, seufzte mein Bruder und als ich die Trauer in seiner Stimme hörte, blickte ich auf. Unsere Blicke kreuzten sich, seiner traf mich wie immer wie ein Schlag ins Gesicht, und erst heute weiß ich was damals in dicken, schwarzen Lettern in ihnen geschrieben stand. Drei Monate zu spät. Drei Monate nach seinem Tod.

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Glänzglatzenköpfe strampeln sich am Laufband die Zeit vom Körper, der in jeder Sekunde so ein bisschen mehr stirbt. Gestern das erste Mal Wiens normalen nächtlichen Wahnsinn mithilfe von Pixelgeräten versucht einzufangen, doch es scheint ein schweres Unterfangen zu sein. Schwer einzufangen wie ich die – meine – Welt sehe. Vielleicht stelle ich mal probeweise Bilder auf den Blog, aber versprochen wird hier nichts, denn wir sind hier nicht in der Mädchenschule.

Die Stadt breeeeennnnnnnnnnnntt!!! AAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHH!!

Vor einem halben Jahr. Vor einem halben Jahr…

Ein Satz der meine Zwiegespaltenheit wiederspiegelt. Vor einem halben Jahr als die Stadt Blondie einfach als ein Werk als solches akzeptiert wurde ohne wirklich erkennbare Ausmaße und nicht wirklich konkret, doch jetzt kann ich in den tiefen Wassern meiner Seele hohe Wellen schlagen, denn jetzt ist diese Stadt kein Trugbild mehr oder eine Fata Morgana sondern sie hat sich mit einer unvorstellbaren Höchstleistung zu dem entwickelt was sie jetzt, heute, ist; Ich, Blondie. Zwar nicht perfekt, aber dadurch nur noch … liebenswerter?

MIND THE GAP!

Travelpussy.

Ich bin dein Second Hand Lover. Ruf mich an. Wähl meine Nummer. Höre meine Stimme. Auf Knopfdruck. Piep-Piep und ich bin da. Ich und meine Lust. Meine Leidenschaft. Wir stehen auf deiner Türschwelle. Ich, du und Lust und Leidenschaft. Ich komme zu dir, besuche dich und erwarte nur eins: nimm mich (bei der Hand), küsse mich, berühre mich, ficke mich. Bitte schweig. Sag kein Wort. Es passt nicht ins Bild von uns. Du musst nicht sagen dass du mich willst. Ich hör es an deiner Stimme. Wenn du mich anrufst. Der Unterton. Und wenn wir uns dann in die Arme schließen ist es als hätten sich zwei richtige Teile endlich ergänzt. Wir vergessen für die wenigen Stunden alles und tun, als ob es unsere letzten wären. Als ob es nur noch uns gäbe. Stillschweigend. Schweigend. Nicht still. Vergessen die anderen die uns sonst berühren. Von innen heraus. Vergessen uns und unsere Lust, die uns von innen verbrennt. Die wir nicht abschütteln können. Und dann, wenn du fertig bist, stell mich zurück an meinen Platz wie eine Puppe die nicht mehr gebraucht wird. Putz mich ab und alles ist wieder so wie vorher. Danke. Dein Second Hand Lover. Ruf mich an, wenn du mich brauchst. Wenn du mich willst.

Mein Lebensretter!

Wie man an meinen letzten Einträgen leider Gottes erkennen kann - ächz, stöhn, heul, schnief, prust – gings mir mal wieder so richtig scheiße um es beim Namen zu nennen. Keine Umschreibungen und Spielereien. Hier kommt die nackte Wahrheit auf den Tisch oder auf (in) den Blog. Hingeknallt und her damit!

Aus diesem – wahrscheinlich meinem 5 875 471. – Tief rettete mich Börni – Betonung auf ööööhh.

(Kurz noch eine Backgroundinformation; seitdem ich ein Buch von J. Gray gelesen habe – er befasst sich mit Selbsthilfe- und Pädagogikbüchern die es auf die Bestsellerlisten geschafft haben – weiß ich, und diagnostiziere ich an mir selbst, dass die Launen und Stimmungen von Frauen wie Wellen sind. Mal geht es nach unten und dann wieder nach oben.

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Ein weiterer Tag Schule ist hinter mir und die Sommerferien rücken immer näher. Unaufhörlich. Für die meisten Schüler wird das natürlich ein großer Grund zur Freude sein, doch bei Schülern (und Schülerinnen) die eher wie ich veranlagt sind und manch ein Fach vernachlässigt haben, bei denen kommt jetzt der letzte Endspurt und der ist meist ganz schön anstrengend, aber hey! Nichts das ich nicht auf die Reihe bekommen könnte, wenn ich mich wirklich anstrenge!

Aber nicht nur, dass ich nicht an meinen Fähigkeiten zweifle – was vorher schon öfters der Fall gewesen war.. hüstel, hüstel – ich habe jetzt auch noch eine Managerin aka Philosophin an meiner Seite die mich unterstützt und das ist wahrscheinlich mehr Glück als viele andere Schüler und Schülerinnen (in meiner Position) haben. Besonders ist natürlich, dass ich auch noch eine so umwerfende Freundin an meiner Seite habe und Freundinnen aus meiner Klasse, die mir auch helfen und mir jeden noch so kleinen »Schas« erklären, wenn ich einmal wieder mit meinen Fragen ankomme.

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