Kategoriearchive: Schule

Ein weiterer Tag Schule ist hinter mir und die Sommerferien rücken immer näher. Unaufhörlich. Für die meisten Schüler wird das natürlich ein großer Grund zur Freude sein, doch bei Schülern (und Schülerinnen) die eher wie ich veranlagt sind und manch ein Fach vernachlässigt haben, bei denen kommt jetzt der letzte Endspurt und der ist meist ganz schön anstrengend, aber hey! Nichts das ich nicht auf die Reihe bekommen könnte, wenn ich mich wirklich anstrenge!

Aber nicht nur, dass ich nicht an meinen Fähigkeiten zweifle – was vorher schon öfters der Fall gewesen war.. hüstel, hüstel – ich habe jetzt auch noch eine Managerin aka Philosophin an meiner Seite die mich unterstützt und das ist wahrscheinlich mehr Glück als viele andere Schüler und Schülerinnen (in meiner Position) haben. Besonders ist natürlich, dass ich auch noch eine so umwerfende Freundin an meiner Seite habe und Freundinnen aus meiner Klasse, die mir auch helfen und mir jeden noch so kleinen »Schas« erklären, wenn ich einmal wieder mit meinen Fragen ankomme.

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So. Nun eine zweite Erzählung aus meiner sehr stressfreien Zeit die jetzt zum Glück schon so gut wie vorüber ist. Diesmal geht es um die Stunden vor der Prüfung und um die Prüfung selbst.

Stress, Stress, Stress. Es ist zwölf am Abend, ich bin von Rebecca nach Hause gekommen und bereit die letzten Stunden zu lernen. Mein Herz rast jetzt schon, wenn ich an die Prüfung denke, die ich in wenigen Stunden haben werde.. Gott im Himmel, bin ich nervös. Die Dose Redbull die mir Rebecca mitgegeben hat, ist schon ausgetrunken, aber gegen meine tiefsitzende Müdigkeit, tief in meinem Sein verankert, kann auch sie nichts mehr ausrichten und so sitze ich am Schreibtisch und passe auf, dass mir meine Augen nicht immer und immer wieder zufallen. Ich bin stärker, versuche ich mich zu motivieren und mit Yes we can und We can do it.

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Was für eine anstrengende Woche! Aber bevor ich richtig loslege mit nachholen bzw. einfach ein bisschen zu schreiben was momentan so abgeht in meinem kleinen bescheidenen Leben, wollte ich verlauten lassen, dass ich die Einträge hier wirklich vermisst habe (das Schreiben ist nach wie vor eine Leidenschaft von mir), aber ich habe teilweise wirklich nicht mehr gewusst was ich denn schreiben soll. Fast ein Jahr Bloggeschichte habe ich bis jetzt schon geschrieben und ich muss sagen, dass ich wirklich fast alles durch habe. Natürlich an erster Stelle all meine kleinen (Alltags-)Abenteuer, an zweiter Stelle den ganzen depressiven Kram, dann Geschichten, lyrisches oder poetisches (oder als was auch immer man die ganzen Sachen bezeichnen will)…

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Manchmal gibt es schlechtes Wetter und manchmal hat man auch einfach die Götter gegen sich.

Heute war mein Tag anfangs kein besonderer. Ich ging in die Schule, die Stunden waren nicht besonders und ich kam müder aus der Schule als ich sie betreten hatte – normal also. Ich fuhr also – wie so oft auch – nach Hause, aß und machte mich dann wieder fertig, da ich mit Freundinnen ins Kino gehen wollte. Wir sahen uns Shopaholic an, eine nette Buchverfilmung, über die ich morgen noch mehr schreiben werde. Das Witzige war, dass wir uns alle auf dem Weg ins Kino trafen. Das ist mir vorher wirklich noch nie passiert. Ich traf Lisa bei der Busstation, erwischte sie gerade noch, dann trafen wir bei einer der folgenden Stationen noch Cherí und zu guter letzt noch Steffi die schon vor dem Kino war. Interessant also.

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Das Leben ist eine Sinuswelle. Manchmal zieht es sich in die Länge wie ein Dreißigjähriger Krieg oder wie eine Termdarstellung und manchmal scheint es ein flüchtiger Moment zu sein – wie das Paarungsverhalten von Kakerlaken! Manchmal kann es auch an einem vorüberziehen, schnell und kaum zu halten, so wie wenn man bei Deutsch-Schularbeiten so richtig ins Schreiben kommt. Oder es verläuft in ruhigen Bahnen wie im Zeichenunterricht  wo es meistens sehr leise ist oder -eben das Gegenteil – es geht zu in wie in Physikstunden in denen immer ein reges Treiben herrscht. Manchmal ist es melancholisch und traurig wie ein Klavierstück Beethovens und manchmal witzig und locker wie Freistunden am Donnerstag an denen man mit seinen Freundinnen Quatsch macht. Manchmal kann es verletzend sein wie schlechte Noten auf einen Test für den man gelernt hat, der trotzdem schief gegangen ist und manchmal erreicht man etwas, nach dem man sich gesehnt hat (was dann in etwa so wäre, wie für einen Test viel gelernt zu haben und ihn dann so auch bravourös bestanden zu haben). Ich bin froh am Leben zu sein! Unverwechselbar einzigartig; das Leben! So wie ich.

Immer wieder schreibe ich von der Schule, was sie so ausmacht und natürlich vom alltäglichen Schulwahnsinn, aber das alles ja nur, weil Schule in meinem Alter nun mal viele Opfer fordert und das größte Opfer ist natürlich die ZEIT. Schule kann auch viel bewirken und viel in den Menschen auslösen wie Depressionen, aber positiv gesehen auch Ehrgeiz. Unangenehme Begleiterscheinung wird wohl auch der Gruppenzwang bleiben. Aber den Unterhaltungswert Schule sollte man auch nicht unterschätzen.

Es gibt Biologielehrerinnen die dem kleinen Arschloch fröhnen (instant asshole – just add alcohol) und die Messlatte hochstecken – aber auf eine angenehme Art und Weise -, Deutschlehrerinnen denen man manchmal das eine oder andere Unglück wünscht und natürlich Geniegeister von Mathelehrer, die auf alles die richtige Antwort haben und sich sogar um einen bemühen (können). Wichtig um das alles (und noch mehr!) zu überstehen, sind Freundschaften, Bekanntschaften und vielleicht auch Feindschaften die einen auf Trab halten (können).

Ich habe heute zum Beispiel einen interessanten Zusatz zu meiner Sekte (= PANCHO) gefunden – das sollte ich endlich erklären!  (Aber besser ein anderes Mal – muss dann gleich anfangen für die Schule zu lernen…. -.-)

»Das Mädchen, dass mir das Hassen lehrte….«

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Gerade im Moment sitze ich im Warmen auf meinem Lieblingsplatz, höre einen echt guten Song (hier) mit Kopfhörern (weil ich mich so der Musik näher fühle) und ich bin ganz entspannt. Das hätte bei mir wohl niemand erwartet, wenn man mich vor wenigen Stunden erlebt hat, denn ich hatte so etwas wie einen Auszucker.

Allgemein kann man von mir sagen, dass ich ein relativ ruhiger Mensch bin. Mich wütend zu machen ist echt schwer. Eher kehre ich alle Wut gegen mich selbst oder versuche die Schuld in mir zu finden. Hass auszudrücken oder Verachtung gegenüber anderen Menschen fällt mir meistens echt schwer.

Gestern hatte es echt in sich. Es war einfach zu viel auf einmal. Zu viele Gedanken. Zu Viele Sorgen. Zu viele Zweifel. Zu viel Menschsein eben. Folglich war ich heute eine wandelnde Zeitbombe. Ich hatte nicht sehr lange geschlafen (wie es in letzter Zeit leider öfters ist), war nicht besonders ausgeruht, hatte irgendwie Zweifel, die Worte von gestern schwirrten mir noch im Kopf herum und ich wollte alles, nur nicht den Auslöser der ganzen Miserie sehen. Alles nur keine nervigen Stunden verbringen. Einfach schnell den Tag hinter mich bringen, doch wie das nun mal so ist kam es ganz anders.

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Ich muss sagen, dass ich das Fach KRP wirklich mag. Das ist ein besonderes Fach, dass nicht an jeder Schule unterrichtet wird. Es geht um Kommunikation, Rhethorik und Präsentation. Auf gut Deutsch, lernt man also, wie man sich richtig präsentiert, richtig redet vor Mengen und so weiter. Wie schon gesagt. Ich mag das Fach wirklich, doch es gibt nur einen kleinen Haken. Dieses Fach zeigt mir jedes Mal aufs Neue was für ein Kommunikationskrüppel ich eigentlich bin.Wie kommunizieren Sie? Fragebogen um die eigene Kommunikation zu begutachten und anzukreuzen war „trifft zu“ und „trifft nicht zu“.

»Ich vergeude meine Zeit mit Plaudereien.« Also ich würde es nicht Vergeudung nennen…

»Manchmal rede ich über irgendetwas, weil mir Schweigen peinlich ist.« SO würde ich das nicht sagen.

»Ich erzähle umständlich und ohne Höhepunkt.« Ich würde sagen, meine Erzählungen haben sehr wohl einen Höhepunkt, aber der wird nicht verstanden.

»Es fällt mir schwer meine Gedanken zu ordnen.« Wie bitte?

»In Stress-Situationen kann ich keine klaren Gedanken fassen.« Waas? Wieso schwitze ich eigentlich so? War die Decke schon immer weiß?

»Ich neige dazu, nicht richtig zuzuhören.« Mhmm.. Kann ich mich wirklich nur zwischen „trifft zu“ und „trifft nicht zu“ entscheiden?

»Ich habe immer eine Antwort parat.« Stimmt nicht!

»In Wirklichkeit verwende ich eigentlich häufig auch gewisse Füllwörter, oder?« Ist „Oh mein Gott“ auch ein Füllwort?

NNNNNEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNNN!!!!

Seht ihr! Das nenn ich einen Kommunikationskrüppel!!