Kategoriearchive: Krisenrhetorik gegen die Krise

Oh baby. It fell apart. Like it always does.

*) Blondie says: Luv ya, Moby!

Was für eine anstrengende Woche! Aber bevor ich richtig loslege mit nachholen bzw. einfach ein bisschen zu schreiben was momentan so abgeht in meinem kleinen bescheidenen Leben, wollte ich verlauten lassen, dass ich die Einträge hier wirklich vermisst habe (das Schreiben ist nach wie vor eine Leidenschaft von mir), aber ich habe teilweise wirklich nicht mehr gewusst was ich denn schreiben soll. Fast ein Jahr Bloggeschichte habe ich bis jetzt schon geschrieben und ich muss sagen, dass ich wirklich fast alles durch habe. Natürlich an erster Stelle all meine kleinen (Alltags-)Abenteuer, an zweiter Stelle den ganzen depressiven Kram, dann Geschichten, lyrisches oder poetisches (oder als was auch immer man die ganzen Sachen bezeichnen will)…

Mehr lesen »

Während ich mich gerade von einem romantischen Song einlullen lasse, gesungen von einem weniger romantischen Sänger, der blauen Augen huldigt (wiederum sehr romantisch, besonders da ich ja ein blaubeäugtes Wesen bin), habe ich  beschlossen mich in die Horrorstunden von den letzten Tagen zurückzuversetzen. Ich liege schon den dritten Tag in Folge im Bett, habe das Fieber zum Glück überstanden, doch meine Fieberträume und -gefühle stehen im krassen Gegensatz zu dem Weichzeichner-Effekt im vorigen Blogeintrag.

Mir ging es nicht besonders gut. Ich trank ein bisschen was, doch es schien nicht wirklich besser zu werden. Deswegen legte ich mich hin. Vorher redete ich noch mit meiner Mutter. Es geschah etwas sehr seltenes. Sie glaubte mir.

Mehr lesen »

Immer wieder schreibe ich von der Schule, was sie so ausmacht und natürlich vom alltäglichen Schulwahnsinn, aber das alles ja nur, weil Schule in meinem Alter nun mal viele Opfer fordert und das größte Opfer ist natürlich die ZEIT. Schule kann auch viel bewirken und viel in den Menschen auslösen wie Depressionen, aber positiv gesehen auch Ehrgeiz. Unangenehme Begleiterscheinung wird wohl auch der Gruppenzwang bleiben. Aber den Unterhaltungswert Schule sollte man auch nicht unterschätzen.

Es gibt Biologielehrerinnen die dem kleinen Arschloch fröhnen (instant asshole – just add alcohol) und die Messlatte hochstecken – aber auf eine angenehme Art und Weise -, Deutschlehrerinnen denen man manchmal das eine oder andere Unglück wünscht und natürlich Geniegeister von Mathelehrer, die auf alles die richtige Antwort haben und sich sogar um einen bemühen (können). Wichtig um das alles (und noch mehr!) zu überstehen, sind Freundschaften, Bekanntschaften und vielleicht auch Feindschaften die einen auf Trab halten (können).

Ich habe heute zum Beispiel einen interessanten Zusatz zu meiner Sekte (= PANCHO) gefunden – das sollte ich endlich erklären!  (Aber besser ein anderes Mal – muss dann gleich anfangen für die Schule zu lernen…. -.-)

DIE WELT WIRD UNTERGEHEN.

Vielleicht.

Ich habe eine neue Weltuntergangstheorie und diesmal hat sie nichts damit zu tun, dass die Menschen die Welt – wieder Mal – zu Grunde richten werden – oder schon gerichtet haben, sondern es ist ein besonderer Tag! Ob ihr es glaubt oder nicht.

Laut der Unix-Zeitrechnung, die sich seit 1970 nur auf Sekunden beschränkt, werden wir heute die 1234567890. Sekunde miterleben und das fällt auf FREITAG den 13. Man kann diese gewagte Kombination als Zeichen für ein nahendes Unglück sehen, also wieso nicht der Weltuntergang?

Küsst ein letztes Mal eure Freundin/ euren Freund oder zumindest euer Kuscheltier und dann breitet euch seelisch auf das Schlimmste vor, dass ihr euch vorstellen könnt. Stellt euch drauf und das dass ihr am Horizont sehen könnt, wird passieren. (Vielleicht.)

Ach ja. Österreicher können sich sicher fühlen, denn wir verpassen dieses Ereignis um sage und schreibe 31 Minuten und 30 Sekunden. Um fast 32 Minuten den Weltuntergang verpasst. Typisch Österreich!

Top 10 der Dinge, die ich im Moment so von mir gebe…:

  1. »Ich komme in die Hölle!«
  2. »Oh mein Gott!«
  3. »Voll gefinkelt!« (In dem Zusammenhang voll gefi**t, aber es kann auch „voll gewifft“ heißen..)
  4. »Kaczka!« (gespr. „katschka“, kommt aus Polen und heißt „Ente“, verwende ich manchmal als Schimpfwort..)
  5. »Rebeccaaaaaa« (das muss man gehört haben um es zu verstehen.. ich gehe beim ‘a’ voll rauf.. es klingt dann ein bisschen wie ein Huhn)
  6. »HAAAAHHAAAHHAAAA!!« (mein momentanes Lachen bei dem sich die Menschen nach mir umdrehen)
  7. »So ne geile Sau..!«
  8. »What the…?!« (in Ahnlehnung an „What the fuck!?“, aber nur ohne fu**)
  9. »Heeej…!«
  10. »…rraaarrrr…« oder »…miiiaaaauuu..«

Ich hatte einen Traum letzte Nacht.

Ich lag in einem weißen Bett, steif, kalt. Neben mir lag Jesus der schlief und so friedlich aussah wie ich in vorher noch nicht gesehen hatte. Er atmete regelmäßig ein und aus und ich konnte nicht anders als ihn zu beobachten. Jedes seiner langen Haare zu erforschen, seine Lippen die nichts von seinen Gedanken erahnen ließen, ob Ekel oder Freude, seine Brust und ihr Heben und Senken. Was er wohl träumte? Einem Gefühl folgend fuhr ich mit meinen langen Fingern über seine Wangen und seine Lippen, spürte die kleinen weichen Haare und fühlte ihnen nach. Jesus zuckte nicht einmal.

Mein Herz klopfte. Schien nicht zu mir gehören zu wollen. Es hatte sich selbstständig gemacht. Als hätte Jesus meine Gedanken gespürt, schmiegte er sich an meine Brust, dort wo mein Herz sein Eigenleben entwickelte, legte seine Hände um meine Hüften und ich spürte ihn am ganzen Körper. Er war eiskalt. Sein Atem ein Eishauch.

Mehr lesen »