Kategoriearchive: Zwischen Vergangenheit + Zukunft = Moment

Meine Lippen sind kaputt. Meine Stimme ist im Eimer. Mein Shirt sitzt nicht. Meine Katze ist unruhig und hungrig. Meine Hände fühlen noch immer, finden aber nichts. Es ist hier alles so leer ohne dich. Besonders wenn du gerade da warst. Mitten im Raum gestanden bist. Dich umgesehen hast, gelacht hast, dir konzentriertes ich versucht hast einzuprägen. Das Bett riecht nach dir, fühlt sich nach dir an, doch du warst noch nie weiter weg, als du es gerade bist. Irgendwo im nirgendwo. Meine Gedanken ruhen nicht, sie warten nicht und sie vergehen nicht. Ich kann noch so oft aus dem Glas trinken an dem noch dein Lippenstift klebt. Es holt dich alles nichts zurück. Kein Blick auf den Handy-Display. Du hast die Ewigkeit zwischen dir und mir mitgenommen. Jetzt ist ein schwarzes Loch im Raum das alles mit nichts ausfüllt. Ich mit ihm vereint. Ein Duo ohne Gleiches. I. L. D.

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal Besucherin der Aninite, einer Art Comic Convention und ich kann sagen, dass es so wie seine zahlreichen Besucher echt interessannt war. Die anderen Besucher würden dieses einmal jährlich stattfindende Ereignis wahrscheinlich nie im Leben als „interessant“ bezeichnen – sie würden das Wort in dem Zusammenhang empört von sich weisen -, doch ich finde es am passendesten, da ich geistig von dem Thema Manga und Anime distanziert habe und das war das Thema; Japan und die ganz besondere Kunstrichtung, die immer mehr Anhänger findet. Hauptsächlich Jugendliche waren vor Ort und davon nicht wenige in schrillen Kostümen die Lieblingsfiguren oder einfach nur eine bestimmte Moderichtung aus Japan darstellten oder zur Schau trugen. Bis in die Nacht hinein geht das bunte Treiben, das Programm voll ausgebaut. Es gibt Modeveranstaltungen, Filmvorführungen, Vorträge über das Nähen oder aus Asien kommende Süßigkeiten, …. Für jeden war also das passende dabei und man geht in keinem Fall leer aus, denn hoch ist die Chance dort auf Gleichgesinnte zu stoßen. Froh dort gewesen zu sein.

Komm rüber zu mir, wenn du weißt was ich will. Komm und frag nicht. Komm und sag nichts. Komm und geh einfach. Einfach hin. Wie ein Bahnticket. Hin und zurück. Dann stehst du dort wo du anfangs warst. Dann stehen wir wo nie jemand zuvor gestanden ist. Am Abgrund. Wie immer.

*

Weißt du was ich will? Dich. Weißt du was neben mir fehlt? Du. W-w-w-w… weißt du, dass ich und du wir ist? Weißt du dass ich gerade eben denke, dass ich an dich denke ohne irgendetwas zu wollen. Außer dich. Außer mich. Ein uns. Ein einfaches uns. Lass uns fliegen. Weg solange uns der Horizont trägt. Solange bis wir fallen. Um dann gefangen zu werden. Aufgefangen von einem Zauber ohne Gleichen. Was weiß ich schon. (Ich mit meinem negativen Humor. Nicht existenzielles Nichtlachvermögen.)

Oh mein Gott. Oder vielleicht doch nicht (meiner). Ich sitze hier in meinem trauten Dunklen und der Schlaf will mich einfach nicht einholen. Ist vielleicht schon zu viele Runden gelaufen und jetzt kurzatmig und fertig. Wie ein Kettenraucher nach einem langen Lauf. Hust, hust. Klingt wie ein Tod. Ein sterbendes Viech in deiner Brust. Hust, hust. Langsam und verreckend. Kommt jedenfalls nicht um mich zu holen. Heul. Jetzt ist es an mir Mitleid zu heimsen oder zu hamstern. Blah blah mecker mecker. Traurige Wienereigenschaft. Sudern um des Sudern Willens. Und was will ich? Nur schlafen. Oder nur sudern? Nur leiden…? So ein klein bisschen? Um der guten alten Zeiten willen? Einfach ein bisschen sehnen nach Dingen die nie stattfinden werden…? Was von Anfang an klar war….. Ich bin angekotzt.

Mein Lebensretter!

Wie man an meinen letzten Einträgen leider Gottes erkennen kann - ächz, stöhn, heul, schnief, prust – gings mir mal wieder so richtig scheiße um es beim Namen zu nennen. Keine Umschreibungen und Spielereien. Hier kommt die nackte Wahrheit auf den Tisch oder auf (in) den Blog. Hingeknallt und her damit!

Aus diesem – wahrscheinlich meinem 5 875 471. – Tief rettete mich Börni – Betonung auf ööööhh.

(Kurz noch eine Backgroundinformation; seitdem ich ein Buch von J. Gray gelesen habe – er befasst sich mit Selbsthilfe- und Pädagogikbüchern die es auf die Bestsellerlisten geschafft haben – weiß ich, und diagnostiziere ich an mir selbst, dass die Launen und Stimmungen von Frauen wie Wellen sind. Mal geht es nach unten und dann wieder nach oben.

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Ein weiterer Tag Schule ist hinter mir und die Sommerferien rücken immer näher. Unaufhörlich. Für die meisten Schüler wird das natürlich ein großer Grund zur Freude sein, doch bei Schülern (und Schülerinnen) die eher wie ich veranlagt sind und manch ein Fach vernachlässigt haben, bei denen kommt jetzt der letzte Endspurt und der ist meist ganz schön anstrengend, aber hey! Nichts das ich nicht auf die Reihe bekommen könnte, wenn ich mich wirklich anstrenge!

Aber nicht nur, dass ich nicht an meinen Fähigkeiten zweifle – was vorher schon öfters der Fall gewesen war.. hüstel, hüstel – ich habe jetzt auch noch eine Managerin aka Philosophin an meiner Seite die mich unterstützt und das ist wahrscheinlich mehr Glück als viele andere Schüler und Schülerinnen (in meiner Position) haben. Besonders ist natürlich, dass ich auch noch eine so umwerfende Freundin an meiner Seite habe und Freundinnen aus meiner Klasse, die mir auch helfen und mir jeden noch so kleinen »Schas« erklären, wenn ich einmal wieder mit meinen Fragen ankomme.

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Seit relativ kurzer Zeit versuche ich mich ja offener, lockerer, selbstbewusster und glücklicher zu geben (und ich gebe mich nicht nur so, sondern bin es auch um ein ordentliches Stück geworden!!) und man kann wirklich sagen, dass das auch auf meine Umwelt wirkt. Menschen reagieren anders und das ist auch gut so, denn an sich bin ich ein relativ offener Mensch. Ich verbaue mir diese Stärke jetzt auch nicht mehr (oder versuche es zumindest nach allen Kräften die ich mobilisieren kann). Das ich zusätzlich noch leicht durchgeknallt bin (auf eine nette Art und Weise möchte ich an dieser Stelle betonen!), ist die Mischkulanz einprägsam. Auffallend. Etwas in die Richtung.

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»Nacht des Schnees«

ω

Der gestrige Tag war voll von Neckereien, Alkohol und Schnee. Wenn ich ihn mit einem Wort beschreiben müsste, wäre das vielleicht Eine-Million-Gedankenexplosion oder auch nur Haha(haa). Aber zuerst fing der Freitag „normal“ an; Schule. Vier Stunden Schule, davon zwei Stunden Deutsch-Schularbeit (ich hoffe diesmal was Besseres als eine 3) und dann noch zwei relativ normale (also recht langweilige) Stunden. Dann fing der Freitag erst richtig an (bis zu dem Punkt Schuleaus, war ich mehr schlafend als wach) und das ist ja bekanntlich (m)ein Becks-Tag. Der Tag an dem ich immer etwas mit Becks mache bis ihr Tanzkurs beginnt. (Und an dieser Stelle muss ich sagen, dass das was jetzt kommt etwas besonderes ist, weil ich normalerweise nur ungern erzähle was ich mit meiner Besten gemacht hab… Obwohl’s eh nie etwas besonderes ist, aber trotzdem.. Normalerweise steht es unter der strengsten Geheimhaltung..!)

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