Tagarchiv: Becks

Ich wünschte wir könnten weiterhin in den Augen der jeweils anderen ertrinken wie zwei Süchtige in dem Meer aus bunten Lichtern ertrinken und sich auch irgendwie ertränken, doch es ist ein Wunsch wie eine Seifenblase, da ich weiß, dass es nicht von lange ist und irgendwann doch dem Nichts versprochen ist, dass alles auffrisst. Jetzt stehe ich hier am Punkt A, dem Anfangs- und Startpunkt der den Kreis k in genau einem Punkt – seinem – schneidet und für mich die Erinnerung an den ganzen schönen Teil darstellt zu dem ich nicht mehr Zugang sondern nur Erinnerung habe. Alles ist weg. Ich bin auf A und habe nur den schönen weiten fremden Horizont vor mir, der mir gerade im Moment noch mehr verbirgt, als er mir veröffnet. Scheiße. Mir ist zum Kotzen. Ich habe Angst. Ein Teil von mir will Selbstmordkommandomäßig in das Unbekannte laufen ohne Angst auf Verluste und einfach so ohne viel zu denken und der andere Teil von mir, wie immer das genaue Gegenteil, will sich auf der Stelle hinlegen, sich totstellen und das Zurückschreiten, aber auch das Vorwärtskommen um jedes Mittel vereiteln. Pech gehabt, verschrecktes Ich. Ich pack mein pinkes Zauberlichtschwert (alias Selbstvertrauen) und renne rein ins Unbekannte. Jederzeit  bereit!!

Trigger Tigger

Vor einem halben Jahr. Vor einem halben Jahr…

Ein Satz der meine Zwiegespaltenheit wiederspiegelt. Vor einem halben Jahr als die Stadt Blondie einfach als ein Werk als solches akzeptiert wurde ohne wirklich erkennbare Ausmaße und nicht wirklich konkret, doch jetzt kann ich in den tiefen Wassern meiner Seele hohe Wellen schlagen, denn jetzt ist diese Stadt kein Trugbild mehr oder eine Fata Morgana sondern sie hat sich mit einer unvorstellbaren Höchstleistung zu dem entwickelt was sie jetzt, heute, ist; Ich, Blondie. Zwar nicht perfekt, aber dadurch nur noch … liebenswerter?

MIND THE GAP!

Mein Lebensretter!

Wie man an meinen letzten Einträgen leider Gottes erkennen kann - ächz, stöhn, heul, schnief, prust – gings mir mal wieder so richtig scheiße um es beim Namen zu nennen. Keine Umschreibungen und Spielereien. Hier kommt die nackte Wahrheit auf den Tisch oder auf (in) den Blog. Hingeknallt und her damit!

Aus diesem – wahrscheinlich meinem 5 875 471. – Tief rettete mich Börni – Betonung auf ööööhh.

(Kurz noch eine Backgroundinformation; seitdem ich ein Buch von J. Gray gelesen habe – er befasst sich mit Selbsthilfe- und Pädagogikbüchern die es auf die Bestsellerlisten geschafft haben – weiß ich, und diagnostiziere ich an mir selbst, dass die Launen und Stimmungen von Frauen wie Wellen sind. Mal geht es nach unten und dann wieder nach oben.

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»Nacht des Schnees«

ω

Der gestrige Tag war voll von Neckereien, Alkohol und Schnee. Wenn ich ihn mit einem Wort beschreiben müsste, wäre das vielleicht Eine-Million-Gedankenexplosion oder auch nur Haha(haa). Aber zuerst fing der Freitag „normal“ an; Schule. Vier Stunden Schule, davon zwei Stunden Deutsch-Schularbeit (ich hoffe diesmal was Besseres als eine 3) und dann noch zwei relativ normale (also recht langweilige) Stunden. Dann fing der Freitag erst richtig an (bis zu dem Punkt Schuleaus, war ich mehr schlafend als wach) und das ist ja bekanntlich (m)ein Becks-Tag. Der Tag an dem ich immer etwas mit Becks mache bis ihr Tanzkurs beginnt. (Und an dieser Stelle muss ich sagen, dass das was jetzt kommt etwas besonderes ist, weil ich normalerweise nur ungern erzähle was ich mit meiner Besten gemacht hab… Obwohl’s eh nie etwas besonderes ist, aber trotzdem.. Normalerweise steht es unter der strengsten Geheimhaltung..!)

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»Das Mädchen, dass mir das Hassen lehrte….«

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Gerade im Moment sitze ich im Warmen auf meinem Lieblingsplatz, höre einen echt guten Song (hier) mit Kopfhörern (weil ich mich so der Musik näher fühle) und ich bin ganz entspannt. Das hätte bei mir wohl niemand erwartet, wenn man mich vor wenigen Stunden erlebt hat, denn ich hatte so etwas wie einen Auszucker.

Allgemein kann man von mir sagen, dass ich ein relativ ruhiger Mensch bin. Mich wütend zu machen ist echt schwer. Eher kehre ich alle Wut gegen mich selbst oder versuche die Schuld in mir zu finden. Hass auszudrücken oder Verachtung gegenüber anderen Menschen fällt mir meistens echt schwer.

Gestern hatte es echt in sich. Es war einfach zu viel auf einmal. Zu viele Gedanken. Zu Viele Sorgen. Zu viele Zweifel. Zu viel Menschsein eben. Folglich war ich heute eine wandelnde Zeitbombe. Ich hatte nicht sehr lange geschlafen (wie es in letzter Zeit leider öfters ist), war nicht besonders ausgeruht, hatte irgendwie Zweifel, die Worte von gestern schwirrten mir noch im Kopf herum und ich wollte alles, nur nicht den Auslöser der ganzen Miserie sehen. Alles nur keine nervigen Stunden verbringen. Einfach schnell den Tag hinter mich bringen, doch wie das nun mal so ist kam es ganz anders.

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Heute. Sonntag. Ich wachte auf, war noch guter Dinge, doch dann kam so ein Punkt. Anfangs war es ein kleiner unbedeutender Punkt, doch er wurde im größer, vergrößerte sich, wuchs an zu einer Fläche.. zu einer MONSTER-Fläche. Es war die SCHUL-DEPRESSION. Klingt jetzt vielleicht sogar lustig, doch das ist es nicht wirklich.

Bei mir tritt die SCHUL-DEPRESSION nur an den letzten Ferientagen auf. Man kann noch so gut drauf sein, am Vortag noch so was Schönes gemacht haben (**rarr**) -zack- plötzlich ist sie immer da und man kann echt  nichts dagegen tun. Na gut, man lernt damit zu leben, dealt with it. Geht ja nicht anders.

Gefallen hat mir, dass es zur Statistik gepasst habe, die ich hier hereingestellt habe. Nach einem noch so großen HÖHEPUNKT geht es immer wieder nach unten. Man wird immer wieder auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt oder auf was auch immer. Gibt ja noch den steinigen Boden der Vernunft oder eben Unvernunft, den nassen der Trauer,… Immer wandeln mir, sind mehr am suchen als am finden, stolpern, fallen vielleicht sogar, stürzen in Abgründe oder werden aufgefangen von Menschen die uns auf unseren Wegen begleiten. Egal wie hart, steinig oder rutschig, gefährlich (…) er sein mag.

Dank gilt besonders Kathi und Becks die mich in diesem halben Jahr der Tiefgänge ertragen haben.

(PS: Nicht alle Wege führen nach Rom. NUR für Kathi tun sie das ;) )

(PS²: Der Post war jetzt vielleicht ein bisschen schwarzmalerisch, aber es ist wirklich so, dass man die harten Zeiten mehr zum Fühlen bekommt, als die schönen. Jedenfalls meistens. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht auch verdammt gute Zeiten gibt und dass diese nicht auch überwiegen können! Wichtig ist nur, dass Freunde einem auf ALLEN Wegen begleiten.)

Ich halte es nach langer Zeit wieder für angebracht in die Trickkiste der Erinnerung zu kramen, um wieder ein bisschen Realität in diesen Blog zu bringen. In letzter Zeit waren hier Traum-Wirklichkeit-Wahrheit-Vision-Provokation-Selbst- und Fremdbilder Themen und jetzt möchte ich wieder in das Leben eintauchen und ein bisschen Erinnerungen verstreuen und Gedanken hier zu lassen, die vielleicht weniger Probleme mit der Deutung machen.

Und ich finde, dass man mit etwas wundervollem, etwas tollem oder besonderem anfangen sollte und das spielte sich vor genau einer Woche ab. Letzten Sonntag waren Gäste zu Lauras und Sarahs Dinner Party geladen, die in dem wundervollen Ambiente von Lauras Wohnung stattfanden. Es war von der ersten bis zu der letzten Minute des Abschieds einfach  nur toll.

Der Beginn der Dinner Party war auf drei Uhr angesetzt und die Gäste trafen alle zeitgleich ein. Geladen waren Franziska, Dimmi (alias Bianca), Katharina, Becks, Simone und ich  und wir alle erschienen – wie erwünscht – in den Farben schwarz und weiß.

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Alle (Nerven-)Saiten sind wieder richtig gespannt (gestimmt). Mein Gehirn fühlt sich an, als wäre es in Watte gebettet (unglaubliche Müdigkeit) und ich bin froh jetzt die Wahrheit zu wissen.

Es gibt mehr Wahrheiten. Am stärksten trifft mich aber die, die ich im Stillen alleine ausgesprochen habe. In einem leeren Raum hallt das Echo noch immer und dringt immer wieder ins Bewusstsein. Es ist eben so. Aber trotzdem. Die Wahrheit ist einfach einer dieser Wahrheiten die eine treffen, obwohl sie es nicht sollten.

Selbsthass war einer der Folgen der „Sache“. Autoritätsverweigerung und ihre Folgen. Dinge die man nie tun würde, wenn da nicht so eine Art „Fremdeneinfluss“ wäre. Substanzen die einen oft Dinge tun lassen, die man nicht tun sollte.

Ich hoffe, dass es sich nicht mehr wiederholen wird und weiß zugleich auch, dass dieser Wunsch, diese Hoffnung, nicht mehr werden wird (als sie/er ist). Es bleibt ein unerfüllter Wunsch. Es wird sich wiederholen, aber ich werde nur dastehen, irgendwie am Rand und matt lächeln. Traurige Gestalt am Rande des Geschehns. Was soll ich denn auch sonst tun?