Tagarchiv: Depression

mad world.

Eine Liste der Dinge führen über die man nachdenken sollte, die einem aber in Wirklichkeit egal sind. Dinge lernen die wichtig sind für irgendwan doch man glaubt es nicht. Große Menschen sterben und man beachtet es nicht. Die Welt geht weiter und dreht sich und dreht sich. Mit oder ohne dem Deichkind-Mastermind. Mit oder ohne mir. Werde ich also die nächste sein? Wo sich doch alles weiterdreht und der Lauf der Dinge weder mit noch ohne dir unterbrochen wird…

Zehnjährige Raucherlungen naschen zehn Säckchen Colafläschen und husten sich die Seele aus dem Leib. Flieg mit mir woanders hin wo morgen noch heute und gestern vergessen ist. Flieg mit mir zum Tarantulaland und entführe mich auf die Insel ohne Anfang, ohne Ende, ohne Beginn und ohne Wodkawasserfall.

Ohne deine Musik wär ich nicht so viel ich wie ich jetzt bin. Da wär ich halbvoll oder halbleer. Je nach Pessimistenstatus.

Travelpussy.

Ich bin dein Second Hand Lover. Ruf mich an. Wähl meine Nummer. Höre meine Stimme. Auf Knopfdruck. Piep-Piep und ich bin da. Ich und meine Lust. Meine Leidenschaft. Wir stehen auf deiner Türschwelle. Ich, du und Lust und Leidenschaft. Ich komme zu dir, besuche dich und erwarte nur eins: nimm mich (bei der Hand), küsse mich, berühre mich, ficke mich. Bitte schweig. Sag kein Wort. Es passt nicht ins Bild von uns. Du musst nicht sagen dass du mich willst. Ich hör es an deiner Stimme. Wenn du mich anrufst. Der Unterton. Und wenn wir uns dann in die Arme schließen ist es als hätten sich zwei richtige Teile endlich ergänzt. Wir vergessen für die wenigen Stunden alles und tun, als ob es unsere letzten wären. Als ob es nur noch uns gäbe. Stillschweigend. Schweigend. Nicht still. Vergessen die anderen die uns sonst berühren. Von innen heraus. Vergessen uns und unsere Lust, die uns von innen verbrennt. Die wir nicht abschütteln können. Und dann, wenn du fertig bist, stell mich zurück an meinen Platz wie eine Puppe die nicht mehr gebraucht wird. Putz mich ab und alles ist wieder so wie vorher. Danke. Dein Second Hand Lover. Ruf mich an, wenn du mich brauchst. Wenn du mich willst.

Mein Lebensretter!

Wie man an meinen letzten Einträgen leider Gottes erkennen kann - ächz, stöhn, heul, schnief, prust – gings mir mal wieder so richtig scheiße um es beim Namen zu nennen. Keine Umschreibungen und Spielereien. Hier kommt die nackte Wahrheit auf den Tisch oder auf (in) den Blog. Hingeknallt und her damit!

Aus diesem – wahrscheinlich meinem 5 875 471. – Tief rettete mich Börni – Betonung auf ööööhh.

(Kurz noch eine Backgroundinformation; seitdem ich ein Buch von J. Gray gelesen habe – er befasst sich mit Selbsthilfe- und Pädagogikbüchern die es auf die Bestsellerlisten geschafft haben – weiß ich, und diagnostiziere ich an mir selbst, dass die Launen und Stimmungen von Frauen wie Wellen sind. Mal geht es nach unten und dann wieder nach oben.

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.:i don’t have a gun:.

Ich bin wieder da. Und ich bin noch immer an die wunderschöne Rebecca vergeben, falls die letzten Einträge falsche Schlüße annehmen haben lassen. Meine Außenwelt ist praktisch noch unverändert und „in Ordnung“ (oder wie auch immer man das bei so einer Chaotin aus Prinzip nennen will).

In meinem letzten Beitrag habe ich mysteriöserweise von irgendeinem letzten Auftritt geredet. Bühne, Publikum, zerschlissene Vorhänge. Ich habe Bilder im Kopf entstehen lassen die in meinem inneren aufleuchten. Bilder die mein inneres Auge beschäftigen und mir noch mehr Fragen aufgeben, als fähig zu beantworten bin. Wieso denke ich nur so etwas?

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Ein weiterer Tag Schule ist hinter mir und die Sommerferien rücken immer näher. Unaufhörlich. Für die meisten Schüler wird das natürlich ein großer Grund zur Freude sein, doch bei Schülern (und Schülerinnen) die eher wie ich veranlagt sind und manch ein Fach vernachlässigt haben, bei denen kommt jetzt der letzte Endspurt und der ist meist ganz schön anstrengend, aber hey! Nichts das ich nicht auf die Reihe bekommen könnte, wenn ich mich wirklich anstrenge!

Aber nicht nur, dass ich nicht an meinen Fähigkeiten zweifle – was vorher schon öfters der Fall gewesen war.. hüstel, hüstel – ich habe jetzt auch noch eine Managerin aka Philosophin an meiner Seite die mich unterstützt und das ist wahrscheinlich mehr Glück als viele andere Schüler und Schülerinnen (in meiner Position) haben. Besonders ist natürlich, dass ich auch noch eine so umwerfende Freundin an meiner Seite habe und Freundinnen aus meiner Klasse, die mir auch helfen und mir jeden noch so kleinen »Schas« erklären, wenn ich einmal wieder mit meinen Fragen ankomme.

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Was für eine anstrengende Woche! Aber bevor ich richtig loslege mit nachholen bzw. einfach ein bisschen zu schreiben was momentan so abgeht in meinem kleinen bescheidenen Leben, wollte ich verlauten lassen, dass ich die Einträge hier wirklich vermisst habe (das Schreiben ist nach wie vor eine Leidenschaft von mir), aber ich habe teilweise wirklich nicht mehr gewusst was ich denn schreiben soll. Fast ein Jahr Bloggeschichte habe ich bis jetzt schon geschrieben und ich muss sagen, dass ich wirklich fast alles durch habe. Natürlich an erster Stelle all meine kleinen (Alltags-)Abenteuer, an zweiter Stelle den ganzen depressiven Kram, dann Geschichten, lyrisches oder poetisches (oder als was auch immer man die ganzen Sachen bezeichnen will)…

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Wenn das dein Wunsch ist, dann ist es ein Versprechen. (Stefan)

Mir ist heute und gestern Nacht etwas klar geworden, dass mein derzeitiges Denken momentan wieder vollkommen in einer andere Richtung umkehrt – die nicht unbedingt schlechter sein muss! Ich bin in mich gegangen und habe nachgedacht. Natürlich nicht zu viel und nicht zu sehr an die Vergangenheit. Ich habe nichts totgedacht und nichts in seine Einzelteile zerlegt. Ich habe mir lediglich überlegt was ich mir von meiner nahen Zukunft erträume und wünsche. Was meine kurzfristig gesteckten Ziele sein sollen und was mich glücklich machen sollte.

In mir drinnen habe ich einen Wunsch entdeckt. Wahrscheinlich ein sehr primitiver Wunsch, den jeder Mensch hegt. Ich möchte um meinetwillen geliebt werden. Mittlerweile klingen das schon wie leere Worte.

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Ich habe schon viel durchgemacht.

Ein Satz den ich einfach einmal so stehen lassen kann und es ist ein Satz den mir so auch jeder glauben wird. Ob man mich nun persönlich kennt oder ob man sich schon durch ein paar Einträge gelesen hat.

Ich habe schon viel durchgemacht. Und es geht mir gut. Ich bin total glücklich. Ich wage sogar zu sagen, dass ich glücklicher bin, als ich es je zuvor war. Und um ehrlich zu sein hat es mein Leben momentan in sich. Es hält viele Verwirrungen, Verirrungen und Pannen für mich bereit, doch ich habe Wichtiges für mein Leben begriffen und nun habe ich beschlossen mein Leben und Leiden bis hin zur Wandlung des Glücks dazu zu benutzen, um Anderen vielleicht zu helfen.

Ich habe so viel getan, viel erreicht und viel begriffen und deswegen möchte ich mein Wissen und meine Erfahrung in Form von Beiträgen festhalten. Einfach um anderen Menschen so einen harten Weg zu ersparen. Oder zumindest um ein Gefühl der Wiedererkennung spüren zu lassen oder mir selber zu verdeutlichen was ich alles gelernt habe. Was ich noch verbessern kann an mir und meinem Denken. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die ich auf den Weg geben kann; es handelt sich um Lektionen die ich manchmal auf hartem Weg lernen musste. Ich werde auch möglichst offen und ehrlich sein.

Für wen meine (Über-)Lebenstipps nichts sind; ich werde die Einträge alle kennzeichnen, denn meine „normalen“ Einträge werde ich weiterhin schreiben. Nur ab und an wird sich vielleicht ein Self-Help-Eintrag daruntermischen.

Isabella

»Das Mädchen, dass mir das Hassen lehrte….«

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Gerade im Moment sitze ich im Warmen auf meinem Lieblingsplatz, höre einen echt guten Song (hier) mit Kopfhörern (weil ich mich so der Musik näher fühle) und ich bin ganz entspannt. Das hätte bei mir wohl niemand erwartet, wenn man mich vor wenigen Stunden erlebt hat, denn ich hatte so etwas wie einen Auszucker.

Allgemein kann man von mir sagen, dass ich ein relativ ruhiger Mensch bin. Mich wütend zu machen ist echt schwer. Eher kehre ich alle Wut gegen mich selbst oder versuche die Schuld in mir zu finden. Hass auszudrücken oder Verachtung gegenüber anderen Menschen fällt mir meistens echt schwer.

Gestern hatte es echt in sich. Es war einfach zu viel auf einmal. Zu viele Gedanken. Zu Viele Sorgen. Zu viele Zweifel. Zu viel Menschsein eben. Folglich war ich heute eine wandelnde Zeitbombe. Ich hatte nicht sehr lange geschlafen (wie es in letzter Zeit leider öfters ist), war nicht besonders ausgeruht, hatte irgendwie Zweifel, die Worte von gestern schwirrten mir noch im Kopf herum und ich wollte alles, nur nicht den Auslöser der ganzen Miserie sehen. Alles nur keine nervigen Stunden verbringen. Einfach schnell den Tag hinter mich bringen, doch wie das nun mal so ist kam es ganz anders.

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