Tagarchiv: Freunde

Trigger Tigger

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal Besucherin der Aninite, einer Art Comic Convention und ich kann sagen, dass es so wie seine zahlreichen Besucher echt interessannt war. Die anderen Besucher würden dieses einmal jährlich stattfindende Ereignis wahrscheinlich nie im Leben als „interessant“ bezeichnen – sie würden das Wort in dem Zusammenhang empört von sich weisen -, doch ich finde es am passendesten, da ich geistig von dem Thema Manga und Anime distanziert habe und das war das Thema; Japan und die ganz besondere Kunstrichtung, die immer mehr Anhänger findet. Hauptsächlich Jugendliche waren vor Ort und davon nicht wenige in schrillen Kostümen die Lieblingsfiguren oder einfach nur eine bestimmte Moderichtung aus Japan darstellten oder zur Schau trugen. Bis in die Nacht hinein geht das bunte Treiben, das Programm voll ausgebaut. Es gibt Modeveranstaltungen, Filmvorführungen, Vorträge über das Nähen oder aus Asien kommende Süßigkeiten, …. Für jeden war also das passende dabei und man geht in keinem Fall leer aus, denn hoch ist die Chance dort auf Gleichgesinnte zu stoßen. Froh dort gewesen zu sein.

»Dein Handy hat geläutet.«

»Ja. Das hat das Ding so an sich.«

»Gehst du nicht ran?«

»Nein. Keine Lust.«

»Du magst dein Handy mal wieder nicht, oder?«

»Nope.«

(Blondie says: electronic-communication is dead.)

Gerade liege ich in meinem Bett und weiß, dass der Schlaf so weit von mir entfernt ist wie die Welt vom Frieden. Sehr weit also. Meine Gedanken sind im Augenblick nicht zu bändigen, die Wellen die mein Gefühlszustand geschlagen hat, wollen sich nicht glätten. Ich liege da, sehe an meine Decke und weiß, dass ich hier in meinem Bett liege wie es gerade in diesem Moment auch noch Millionen von anderen Menschen tun. Was auch immer sie tun. Was auch immer mit wem, wie… Never mind! Eines sagt mir das. I’ll never walk alone. Never. Ein paar von diesen Menschen die auch in ihren Betten liegen sind welche die ich kenne. Ob ich sie vermisse steht nicht zur Debatte. Ob ich Dinge bereue oder sie noch einmal von vorne probieren oder sie verändern wollen würde. Alles so egal. Ich lebe hier und jetzt. Ich liege hier und jetzt, atme meine Atemzüge, schreibe meine Wörter, meine Dinge, meine Gedanken und das vielleicht neu. Auf eine Art und Weise wie ich sie nie getan hätte, wenn die Karten anders gelegt worden wären, von der ehrenwerten Fortuna. Auf eine schöne Zukunft. Gute Nacht, Leute da draußen.

Ein weiterer Tag Schule ist hinter mir und die Sommerferien rücken immer näher. Unaufhörlich. Für die meisten Schüler wird das natürlich ein großer Grund zur Freude sein, doch bei Schülern (und Schülerinnen) die eher wie ich veranlagt sind und manch ein Fach vernachlässigt haben, bei denen kommt jetzt der letzte Endspurt und der ist meist ganz schön anstrengend, aber hey! Nichts das ich nicht auf die Reihe bekommen könnte, wenn ich mich wirklich anstrenge!

Aber nicht nur, dass ich nicht an meinen Fähigkeiten zweifle – was vorher schon öfters der Fall gewesen war.. hüstel, hüstel – ich habe jetzt auch noch eine Managerin aka Philosophin an meiner Seite die mich unterstützt und das ist wahrscheinlich mehr Glück als viele andere Schüler und Schülerinnen (in meiner Position) haben. Besonders ist natürlich, dass ich auch noch eine so umwerfende Freundin an meiner Seite habe und Freundinnen aus meiner Klasse, die mir auch helfen und mir jeden noch so kleinen »Schas« erklären, wenn ich einmal wieder mit meinen Fragen ankomme.

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Mein Tag heute war … jugendlich!

Ich habe mir heute in der Deutschstunde Gedanken über die Jugend gemacht. (Wer sich wundert, dass meine Aufmerksamkeit gerade in den Deutsch-Stunden abschweift; ich hab dieses Jahr eine echt schreckliche Lehrerin, aber man überlebt ja bekanntlich so einiges..!). Meine Haare glattstreifend (sie sahen wirklich aus, als hätte ich in eine Steckdose gegriffen) und immer wieder SMS schreibend (natürlich nur zwischen meinen nachdenklichen Seufzern.. sie waren lebensnotwendig! .. die SMS), saß ich da unter vielen anderen in meinem Alter. Merkwürdig  die Jugend. Sie ist einer der aufregendsten Zeiten! Man erlebt viele Dinge sehr intensiv, kann wegen den komischsten Dingen durchdrehen (zum Beispiel Haare die aussehen, als wäre man unter Strom!) um danach festzustellen, dass alles nur halb so schlimm war.

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Manchmal gibt es schlechtes Wetter und manchmal hat man auch einfach die Götter gegen sich.

Heute war mein Tag anfangs kein besonderer. Ich ging in die Schule, die Stunden waren nicht besonders und ich kam müder aus der Schule als ich sie betreten hatte – normal also. Ich fuhr also – wie so oft auch – nach Hause, aß und machte mich dann wieder fertig, da ich mit Freundinnen ins Kino gehen wollte. Wir sahen uns Shopaholic an, eine nette Buchverfilmung, über die ich morgen noch mehr schreiben werde. Das Witzige war, dass wir uns alle auf dem Weg ins Kino trafen. Das ist mir vorher wirklich noch nie passiert. Ich traf Lisa bei der Busstation, erwischte sie gerade noch, dann trafen wir bei einer der folgenden Stationen noch Cherí und zu guter letzt noch Steffi die schon vor dem Kino war. Interessant also.

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Die Angst.
Die Angst ist ein Gefühl, dass keinem Menschen fremd ist. Ob es nun als kleines Kind die Angst vor der Dunkelheit ist oder vor dem Alleinesein oder ob es heute die Angst vor irgendeinem bestimmten Tier oder einer Lebenssituation ist. Haben wir nicht alle vor irgendetwas Angst? Schürt unsere Gesellschaft nicht manchmal noch die Angst?

Angst unseren geliebten (gebliebtesten) Menschen zu verlieren? Angst eines Tages nicht mehr so gut dazustehen, bzw. aus dem geradigen Tief nicht mehr herauszukommen. Angst vor fremden Dingen oder Menschen. Angst davor verletzt zu werden oder in einer dunklen Gasse ausgeraubt zu werden. Vielleicht davor, wenn der Mörder in dem düsteren Horrorfilm sich endlich blicken lässt und das Hackbeil schwingt, blutbesudelt und irr lachend. Angst davor ihm im Dunkeln zu begegnen.

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