Tagarchiv: Freundin

Meine Lippen sind kaputt. Meine Stimme ist im Eimer. Mein Shirt sitzt nicht. Meine Katze ist unruhig und hungrig. Meine Hände fühlen noch immer, finden aber nichts. Es ist hier alles so leer ohne dich. Besonders wenn du gerade da warst. Mitten im Raum gestanden bist. Dich umgesehen hast, gelacht hast, dir konzentriertes ich versucht hast einzuprägen. Das Bett riecht nach dir, fühlt sich nach dir an, doch du warst noch nie weiter weg, als du es gerade bist. Irgendwo im nirgendwo. Meine Gedanken ruhen nicht, sie warten nicht und sie vergehen nicht. Ich kann noch so oft aus dem Glas trinken an dem noch dein Lippenstift klebt. Es holt dich alles nichts zurück. Kein Blick auf den Handy-Display. Du hast die Ewigkeit zwischen dir und mir mitgenommen. Jetzt ist ein schwarzes Loch im Raum das alles mit nichts ausfüllt. Ich mit ihm vereint. Ein Duo ohne Gleiches. I. L. D.

»Dein Handy hat geläutet.«

»Ja. Das hat das Ding so an sich.«

»Gehst du nicht ran?«

»Nein. Keine Lust.«

»Du magst dein Handy mal wieder nicht, oder?«

»Nope.«

(Blondie says: electronic-communication is dead.)

.:i don’t have a gun:.

Ich bin wieder da. Und ich bin noch immer an die wunderschöne Rebecca vergeben, falls die letzten Einträge falsche Schlüße annehmen haben lassen. Meine Außenwelt ist praktisch noch unverändert und „in Ordnung“ (oder wie auch immer man das bei so einer Chaotin aus Prinzip nennen will).

In meinem letzten Beitrag habe ich mysteriöserweise von irgendeinem letzten Auftritt geredet. Bühne, Publikum, zerschlissene Vorhänge. Ich habe Bilder im Kopf entstehen lassen die in meinem inneren aufleuchten. Bilder die mein inneres Auge beschäftigen und mir noch mehr Fragen aufgeben, als fähig zu beantworten bin. Wieso denke ich nur so etwas?

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Wenn das dein Wunsch ist, dann ist es ein Versprechen. (Stefan)

Mir ist heute und gestern Nacht etwas klar geworden, dass mein derzeitiges Denken momentan wieder vollkommen in einer andere Richtung umkehrt – die nicht unbedingt schlechter sein muss! Ich bin in mich gegangen und habe nachgedacht. Natürlich nicht zu viel und nicht zu sehr an die Vergangenheit. Ich habe nichts totgedacht und nichts in seine Einzelteile zerlegt. Ich habe mir lediglich überlegt was ich mir von meiner nahen Zukunft erträume und wünsche. Was meine kurzfristig gesteckten Ziele sein sollen und was mich glücklich machen sollte.

In mir drinnen habe ich einen Wunsch entdeckt. Wahrscheinlich ein sehr primitiver Wunsch, den jeder Mensch hegt. Ich möchte um meinetwillen geliebt werden. Mittlerweile klingen das schon wie leere Worte.

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Der Valentinstag ist nun schon vorbei, das Wochenende ist es auch so gut wie – leider- und ich schreibe den letzten entry für die Woche. Da es sich um das Ende der Woche handelt, finde ich, dass es eine gute Idee ist, bei einer anderen Sache (einer zwischenmenschlichen Sache) einen Schlussstrich zu ziehen. Es ist aus und vorbei. Wie es war wird es nie wieder sein und das ist gut so.

Während mir all diese komischen Gedanken durch den Kopf schießen, höre ich den passenden Song von den Ärzten (Du bist nicht mein Freund), der mich in meinen Worten bestätigt und begleitet. Ja, wieder ein Eintrag auf Gefühlsebene. So richtig gefühlsgeladen. Geladen von Gefühlen wie Trauer, Verachtung, Stolz, Unverständnis. Also eher negative Gefühle die den Weg pflastern von Eintrag schreiben bis ihn lesen, aber manchmal ist es auch so im Leben. Es ist eben nicht immer alles gut und schön. Nicht alles positiv und optimistisch. Man muss nur den richtigen Blickwinkel haben. Und abschließen.

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Jesus (er liebt dich… für alle die mich besser kennen natürlich das Synonym Pancho einsetzen.. für alle die keinen blassen Schimmer haben, was ich meine – don’t mind.. es ist nicht wichtig!) schenkte mir ein Strahlen. Das hier ist kein Thread in dem ich euch von dem Christentum (oder irgendeiner anderen Religion) überzeugen will, sondern es ist etwas, das passiert ist. Na gut. Man kann für den Namen „Jesus“ (bzw. Pancho) viel einsetzen, aber in meinen Augen war er es eben. Es war eine höher Macht die Menschen nie begreifen können.

„Jesus ist verrückt!“, sagte heute eine Freundin von mir und vielleicht stimmt das ja auch. Vielleicht ist Jesus (~Pancho) verrückt, aber wenn er über mir steht.. Bin ich es dann nicht auch?

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Jedes Wort wie ein Messerhieb hat gehiebt und dann gesiegt. Ein Streit wie immer. Muss so sein, doch wieder bei dem einen Punkt, dass man eines muss und das ist sterben. Stirb an einem anderen Tag. Würde das etwas ändern, wenn es zu ändern wäre? Zum Glück ist es das nicht, aber was ist schon Glück? Eine verdammt persönliche Sache. Wie die Glücklichkeit. Glücklich sein ist das Ziel, doch wenn zu tief gezielt wird, fällt auch das schwer. Doch niemand hat behauptet, dass es leicht sei. Außer vielleicht die-Welt-ist-so-schön-Mütter, doch ich glaube nicht an diese Welt. Wenn schon dann an meine Welt, meine Weltanschauung. Will mit meinen Augen sehen, wie die Dinge sind. Keine Medienmanipulation. Oder doch? Wohl eher doch, denn ohne Medien kaum Wissen, möchte man meinen. Frau wahrscheinlich auch. Man sagt, dass jedes Ende auch ein Anfang sei, doch Menschen sagen viel. Willst du dich von etwas trennen, musst du es verbrennen. Sagt Rammstein. Ich sage besser Gute Nacht und hoffe, dass diese Nacht besser sein wird als die heutige Nacht. Grausam. Alpgeträumt. Danach seidige Haut genossen. Telefonat. Werde ich wohl seidige Haut genießen?

(Mein Telefon ist mein Pseudo-Herz.)

Gelandet auf dem Boden der Tatsachen (auch bekannt als Depression) und doch nicht die Orientierung verloren oder gar hingefallen. Stehe hier, sehe mich um, denke mir „nette Gegend“, will weiter ziehen, weil ich noch nie gezogen habe, auf der selben Seite wie es die Leute tun, die nichts dauerhauft tun. Was ist von Dauer auf dieser Welt? Ist es die tollste Freundschaft die nichts entzweihen mag oder ein solider Holzstuhl? Nimm Platz, sagt man doch so nett, doch einen Platz wegnehmen ist.. pöhse. Ja, Flo, auch du wirst erwähnt, denn wer wenn nicht du weiß, wie die plöhden Hühner krähen oder eben auch nicht. Nicht vorbei sein soll es, hämmert es in meinem Kopf, aber was eigentlich, denn es hat ja noch nichts angefangen und ein Anfang ohne Ende ist wie ein Ende ohne wirklichen Anfang. Dauerhafter Suizid ist wohl doch nur die Heroinsucht. Doch wer will an Drogen denken. Sie sind nicht existenziell in meiner Welt und wieso daran denken? Weil andere Welten davon betroffen sind und wann fängt es eigentlich an mich zu betreffen? Reicht Mitleid oder der Verlust? Lustvolles Beisammen sein und heute verstanden, dass sie so genannte Symbiose eine Abhängigkeit ist. Meine schwarzhaarige Droge Nummer 1. Mein Heroin. Mein dauerhafter Suizidversuch, doch vielleicht ist es ja von Dauer diese.. Abhängigkeit. Heute gelandet auf dem Boden der Tatsachen (auch Erkenntnis genannt) und doch nicht die Orientierung verloren oder gar hingefallen.

Eine Million Blubberblasen dringen an die Oberfläche die mehr an eine Hügellandschaft erinnert – Westernmäßig -, rollen herab an den Locken der Verdammnis um in den Fluss des Lebens zu münden. Münder sperren sich auf, Wörter, viele Wörter, blablabla und keine Stille. Wieso leben um des Lebens willen, wenn man sterben kann um des Sterbens willen, sagt Ruff Ruff Ruff und ich weiß, dass ich gewonnen habe, denn die Erste, in meinem Fall die Letzte, wird die Erste sein und wer will eigentlich keine Einser, wenn man alles mit profesorischer Genauigkeit oder eben Ungenaugigkeit angeht. Lange ist der steinige Weg den man gehen muss um dann vielleicht bei einer Selbsterkenntnis anzukommen. Dann doch eher noch Selbsthass, oder?, fragt das Gewissen, dass nicht weiß was es wissen müsste und ich weiß, dass ich nur einen muss, nämlich sterben. Gehämmert dieser Satz in meinem Kopf wie Knorkator einschlägt in meine Ohren. Psycher verdreht sich und denkt an Knorkator, die Dinge schreien wie Ficken Fetzt und mich denken lassen, was ich nicht denken will, aber dann doch eher, denn ich bin ja Mensch und man möge nur den Hosen glauben, denn die haben immer recht. Wie Gott. Oder auch nicht. Ra Ra, sagt alles!

Noch Fragen?