Tagarchiv: Freundschaft

Mein Tag heute war … jugendlich!

Ich habe mir heute in der Deutschstunde Gedanken über die Jugend gemacht. (Wer sich wundert, dass meine Aufmerksamkeit gerade in den Deutsch-Stunden abschweift; ich hab dieses Jahr eine echt schreckliche Lehrerin, aber man überlebt ja bekanntlich so einiges..!). Meine Haare glattstreifend (sie sahen wirklich aus, als hätte ich in eine Steckdose gegriffen) und immer wieder SMS schreibend (natürlich nur zwischen meinen nachdenklichen Seufzern.. sie waren lebensnotwendig! .. die SMS), saß ich da unter vielen anderen in meinem Alter. Merkwürdig  die Jugend. Sie ist einer der aufregendsten Zeiten! Man erlebt viele Dinge sehr intensiv, kann wegen den komischsten Dingen durchdrehen (zum Beispiel Haare die aussehen, als wäre man unter Strom!) um danach festzustellen, dass alles nur halb so schlimm war.

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Manchmal gibt es schlechtes Wetter und manchmal hat man auch einfach die Götter gegen sich.

Heute war mein Tag anfangs kein besonderer. Ich ging in die Schule, die Stunden waren nicht besonders und ich kam müder aus der Schule als ich sie betreten hatte – normal also. Ich fuhr also – wie so oft auch – nach Hause, aß und machte mich dann wieder fertig, da ich mit Freundinnen ins Kino gehen wollte. Wir sahen uns Shopaholic an, eine nette Buchverfilmung, über die ich morgen noch mehr schreiben werde. Das Witzige war, dass wir uns alle auf dem Weg ins Kino trafen. Das ist mir vorher wirklich noch nie passiert. Ich traf Lisa bei der Busstation, erwischte sie gerade noch, dann trafen wir bei einer der folgenden Stationen noch Cherí und zu guter letzt noch Steffi die schon vor dem Kino war. Interessant also.

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Das Leben besteht aus Veränderungen. Das Leben eines jeden einzelnen ist abhängig von den Veränderungen die ihm (dem Leben und dem Menschen) widerfahren und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass es auch bei mir Neugikeiten gibt!

Wie ich vorhin geschrieben habe ist das Leben eine Sinuswelle. Also ein ewiges auf und ab von Gefühlen, Emotionen und Zuständen. Es gibt Momente des Glücks und vielleicht auch Momente der Trauer (und im besten Fall natürlich schon ausgeglichen). Es gibt Knackpunkte, Punkte an denen man am liebsten umkehren würde und in eine andere Zeit zurückreisen würde nur um es beim zweiten Mal besser zu machen.

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Das Leben ist eine Sinuswelle. Manchmal zieht es sich in die Länge wie ein Dreißigjähriger Krieg oder wie eine Termdarstellung und manchmal scheint es ein flüchtiger Moment zu sein – wie das Paarungsverhalten von Kakerlaken! Manchmal kann es auch an einem vorüberziehen, schnell und kaum zu halten, so wie wenn man bei Deutsch-Schularbeiten so richtig ins Schreiben kommt. Oder es verläuft in ruhigen Bahnen wie im Zeichenunterricht  wo es meistens sehr leise ist oder -eben das Gegenteil – es geht zu in wie in Physikstunden in denen immer ein reges Treiben herrscht. Manchmal ist es melancholisch und traurig wie ein Klavierstück Beethovens und manchmal witzig und locker wie Freistunden am Donnerstag an denen man mit seinen Freundinnen Quatsch macht. Manchmal kann es verletzend sein wie schlechte Noten auf einen Test für den man gelernt hat, der trotzdem schief gegangen ist und manchmal erreicht man etwas, nach dem man sich gesehnt hat (was dann in etwa so wäre, wie für einen Test viel gelernt zu haben und ihn dann so auch bravourös bestanden zu haben). Ich bin froh am Leben zu sein! Unverwechselbar einzigartig; das Leben! So wie ich.

Wenn das dein Wunsch ist, dann ist es ein Versprechen. (Stefan)

Mir ist heute und gestern Nacht etwas klar geworden, dass mein derzeitiges Denken momentan wieder vollkommen in einer andere Richtung umkehrt – die nicht unbedingt schlechter sein muss! Ich bin in mich gegangen und habe nachgedacht. Natürlich nicht zu viel und nicht zu sehr an die Vergangenheit. Ich habe nichts totgedacht und nichts in seine Einzelteile zerlegt. Ich habe mir lediglich überlegt was ich mir von meiner nahen Zukunft erträume und wünsche. Was meine kurzfristig gesteckten Ziele sein sollen und was mich glücklich machen sollte.

In mir drinnen habe ich einen Wunsch entdeckt. Wahrscheinlich ein sehr primitiver Wunsch, den jeder Mensch hegt. Ich möchte um meinetwillen geliebt werden. Mittlerweile klingen das schon wie leere Worte.

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»Nacht des Schnees«

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Der gestrige Tag war voll von Neckereien, Alkohol und Schnee. Wenn ich ihn mit einem Wort beschreiben müsste, wäre das vielleicht Eine-Million-Gedankenexplosion oder auch nur Haha(haa). Aber zuerst fing der Freitag „normal“ an; Schule. Vier Stunden Schule, davon zwei Stunden Deutsch-Schularbeit (ich hoffe diesmal was Besseres als eine 3) und dann noch zwei relativ normale (also recht langweilige) Stunden. Dann fing der Freitag erst richtig an (bis zu dem Punkt Schuleaus, war ich mehr schlafend als wach) und das ist ja bekanntlich (m)ein Becks-Tag. Der Tag an dem ich immer etwas mit Becks mache bis ihr Tanzkurs beginnt. (Und an dieser Stelle muss ich sagen, dass das was jetzt kommt etwas besonderes ist, weil ich normalerweise nur ungern erzähle was ich mit meiner Besten gemacht hab… Obwohl’s eh nie etwas besonderes ist, aber trotzdem.. Normalerweise steht es unter der strengsten Geheimhaltung..!)

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Der Valentinstag ist nun schon vorbei, das Wochenende ist es auch so gut wie – leider- und ich schreibe den letzten entry für die Woche. Da es sich um das Ende der Woche handelt, finde ich, dass es eine gute Idee ist, bei einer anderen Sache (einer zwischenmenschlichen Sache) einen Schlussstrich zu ziehen. Es ist aus und vorbei. Wie es war wird es nie wieder sein und das ist gut so.

Während mir all diese komischen Gedanken durch den Kopf schießen, höre ich den passenden Song von den Ärzten (Du bist nicht mein Freund), der mich in meinen Worten bestätigt und begleitet. Ja, wieder ein Eintrag auf Gefühlsebene. So richtig gefühlsgeladen. Geladen von Gefühlen wie Trauer, Verachtung, Stolz, Unverständnis. Also eher negative Gefühle die den Weg pflastern von Eintrag schreiben bis ihn lesen, aber manchmal ist es auch so im Leben. Es ist eben nicht immer alles gut und schön. Nicht alles positiv und optimistisch. Man muss nur den richtigen Blickwinkel haben. Und abschließen.

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Ich rede gerne mit Menschen. Unterhalte mich oder lasse mich unterhalten. Ich lerne sie auch gerne kennen und so kommt es natürlich immer wieder zu interessanten Konstellationen und noch interessanteren Ideen.

Wie es das Schicksal bzw. unser Schulsystem so will, bekamen wir letztes Jahr eine Partnerklasse zugeteilt. Ich denke, damals war es die 1C und es war irgendwie aufregend. Für die meisten aus meiner Klasse wohl nur die ersten fünf Minuten. Wir, die um ein paar Jahre Älteren, wurden auf die Zehnjährigen losgelassen, von denen die meisten vor uns Angst hatten… (Beim Kennenlernen gab es die Möglichkeit ein Porträt voneinander zu malen und ein Junge malte einen Jungen aus meiner Klasse – C.H. – als einen Teufel.. dieses Porträt verdeutlicht das… etwas schwierige Verhältnis).

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Ich nehme das Taschentuch an, dass man mir reicht um meine Tränen zu lindern, den Schmerz, die Leere und alles andere das es zu lindern gilt. Ich nehme es an und denke an die Person die es mir gereicht hat, die mir helfen will, doch was ist ein Taschentuch gegen ein offenes Ohr? Ein Ohr, dass sich all meine Gedanken anhören will und das ich einfach nicht finden kann, denn kein Ohr war bis jetzt das Richtige. Kein Träger solcher Ohren konnte von mir bis jetzt auserkoren werden, denn nirgends ist dieser Schlüssel, der öffnet was schon so lange in mir verschlossen schlummert.

Einsamkeit ist meine treue Gefährtin. Sie begleitet mich auf all meinen Wegen, weil ich sie willkommen heiße, sie nicht vertreibe und nicht vertreiben lasse. Einfach weil ich es nicht kann. Sie umgarnt mich manchmal mit solch einer Lieblichkeit, dass meine Lippen die ihren nicht (länger) entbehren wollen (und sich ihnen hingeben – ein Hauch Todeskuss und Endlosverschmelzung). Mein Gedanke soll der ihre sein, doch ich will nicht, dass wir für immer vereint sind. Auch wenn das mein letzter Wunsch ist bevor ich mich der endlosen Einsamkeit (dem Tod) hingebe. Ich liebe dich.