Tagarchiv: Gedanken

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal Besucherin der Aninite, einer Art Comic Convention und ich kann sagen, dass es so wie seine zahlreichen Besucher echt interessannt war. Die anderen Besucher würden dieses einmal jährlich stattfindende Ereignis wahrscheinlich nie im Leben als „interessant“ bezeichnen – sie würden das Wort in dem Zusammenhang empört von sich weisen -, doch ich finde es am passendesten, da ich geistig von dem Thema Manga und Anime distanziert habe und das war das Thema; Japan und die ganz besondere Kunstrichtung, die immer mehr Anhänger findet. Hauptsächlich Jugendliche waren vor Ort und davon nicht wenige in schrillen Kostümen die Lieblingsfiguren oder einfach nur eine bestimmte Moderichtung aus Japan darstellten oder zur Schau trugen. Bis in die Nacht hinein geht das bunte Treiben, das Programm voll ausgebaut. Es gibt Modeveranstaltungen, Filmvorführungen, Vorträge über das Nähen oder aus Asien kommende Süßigkeiten, …. Für jeden war also das passende dabei und man geht in keinem Fall leer aus, denn hoch ist die Chance dort auf Gleichgesinnte zu stoßen. Froh dort gewesen zu sein.

Glänzglatzenköpfe strampeln sich am Laufband die Zeit vom Körper, der in jeder Sekunde so ein bisschen mehr stirbt. Gestern das erste Mal Wiens normalen nächtlichen Wahnsinn mithilfe von Pixelgeräten versucht einzufangen, doch es scheint ein schweres Unterfangen zu sein. Schwer einzufangen wie ich die – meine – Welt sehe. Vielleicht stelle ich mal probeweise Bilder auf den Blog, aber versprochen wird hier nichts, denn wir sind hier nicht in der Mädchenschule.

Die Stadt breeeeennnnnnnnnnnntt!!! AAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHH!!

Vor einem halben Jahr. Vor einem halben Jahr…

Ein Satz der meine Zwiegespaltenheit wiederspiegelt. Vor einem halben Jahr als die Stadt Blondie einfach als ein Werk als solches akzeptiert wurde ohne wirklich erkennbare Ausmaße und nicht wirklich konkret, doch jetzt kann ich in den tiefen Wassern meiner Seele hohe Wellen schlagen, denn jetzt ist diese Stadt kein Trugbild mehr oder eine Fata Morgana sondern sie hat sich mit einer unvorstellbaren Höchstleistung zu dem entwickelt was sie jetzt, heute, ist; Ich, Blondie. Zwar nicht perfekt, aber dadurch nur noch … liebenswerter?

MIND THE GAP!

Komm rüber zu mir, wenn du weißt was ich will. Komm und frag nicht. Komm und sag nichts. Komm und geh einfach. Einfach hin. Wie ein Bahnticket. Hin und zurück. Dann stehst du dort wo du anfangs warst. Dann stehen wir wo nie jemand zuvor gestanden ist. Am Abgrund. Wie immer.

*

Weißt du was ich will? Dich. Weißt du was neben mir fehlt? Du. W-w-w-w… weißt du, dass ich und du wir ist? Weißt du dass ich gerade eben denke, dass ich an dich denke ohne irgendetwas zu wollen. Außer dich. Außer mich. Ein uns. Ein einfaches uns. Lass uns fliegen. Weg solange uns der Horizont trägt. Solange bis wir fallen. Um dann gefangen zu werden. Aufgefangen von einem Zauber ohne Gleichen. Was weiß ich schon. (Ich mit meinem negativen Humor. Nicht existenzielles Nichtlachvermögen.)

Manchmal frage ich mich woher die innere Kraft von Menschen kommt an Dingen festzuhalten. Weißt du es?

 Wieso hängen manche Menschen so unglaublich an Beziehungen die von der anderen Seite schon lange beendet ist? Woher nehmen Menschen die Kraft an Beziehungen zu glauben die nicht einmal von ihren Nächsten als „vollwertig“ oder „gleichwertig“ anerkannt werden?

Woher kommt der Klebstoff der die Seelen zusammenschweißt und woher der Meißel der sie genauso leicht wieder entzweien kann (die meist schmerzvollere Variante)?

Ist der erste Moment, das zaghafte Lächeln das unser Herz so erfreut, immer wieder der Grund wieso wir gewillt sind so viel Risiko einzugehen um erneut wieder verletzt zu werden? Der eine süße Moment der uns die Sünde (und den Schmerz) schmackhaft macht?

Travelpussy.

Ich bin dein Second Hand Lover. Ruf mich an. Wähl meine Nummer. Höre meine Stimme. Auf Knopfdruck. Piep-Piep und ich bin da. Ich und meine Lust. Meine Leidenschaft. Wir stehen auf deiner Türschwelle. Ich, du und Lust und Leidenschaft. Ich komme zu dir, besuche dich und erwarte nur eins: nimm mich (bei der Hand), küsse mich, berühre mich, ficke mich. Bitte schweig. Sag kein Wort. Es passt nicht ins Bild von uns. Du musst nicht sagen dass du mich willst. Ich hör es an deiner Stimme. Wenn du mich anrufst. Der Unterton. Und wenn wir uns dann in die Arme schließen ist es als hätten sich zwei richtige Teile endlich ergänzt. Wir vergessen für die wenigen Stunden alles und tun, als ob es unsere letzten wären. Als ob es nur noch uns gäbe. Stillschweigend. Schweigend. Nicht still. Vergessen die anderen die uns sonst berühren. Von innen heraus. Vergessen uns und unsere Lust, die uns von innen verbrennt. Die wir nicht abschütteln können. Und dann, wenn du fertig bist, stell mich zurück an meinen Platz wie eine Puppe die nicht mehr gebraucht wird. Putz mich ab und alles ist wieder so wie vorher. Danke. Dein Second Hand Lover. Ruf mich an, wenn du mich brauchst. Wenn du mich willst.

Mein Lebensretter!

Wie man an meinen letzten Einträgen leider Gottes erkennen kann - ächz, stöhn, heul, schnief, prust – gings mir mal wieder so richtig scheiße um es beim Namen zu nennen. Keine Umschreibungen und Spielereien. Hier kommt die nackte Wahrheit auf den Tisch oder auf (in) den Blog. Hingeknallt und her damit!

Aus diesem – wahrscheinlich meinem 5 875 471. – Tief rettete mich Börni – Betonung auf ööööhh.

(Kurz noch eine Backgroundinformation; seitdem ich ein Buch von J. Gray gelesen habe – er befasst sich mit Selbsthilfe- und Pädagogikbüchern die es auf die Bestsellerlisten geschafft haben – weiß ich, und diagnostiziere ich an mir selbst, dass die Launen und Stimmungen von Frauen wie Wellen sind. Mal geht es nach unten und dann wieder nach oben.

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hallo…?

Das Leben ist ein komisch relatives Ding, dass zu gewissen Punkten aus Wiederholungen unterschiedlichen Stärkegrades beststeht. Eines der Hauptmerkmale ist die Bewegung und davon, dass ich in den letzten 30 Tagen mehr bewegt wurde, als mein ganzes bisheriges Leben ist ein EMOtionales Merkmal. Ich habe in diesen letzten sagenumwogenen 30 Tagen öfters geheult, als bisher. Damit meine ich nicht nur die Tränen die einem über die Wangen rinnen, sondern auch gefühlte Tränen und Tränen der Freude. Es beinhaltet alle Tränen die auf und in mir geflossen sind. Eine wirklich bewegende Zeit. Ergo: Ich bin am Leben. (Ein Satz der in letzter Zeit zu oft gefallen ist)

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hello.

Es ist endlich wieder Zeit für mich mich hier zu melden. Endlich wieder. Wenn ich darüber nachdenke, habe ich wirklich verdammt lange nicht mehr geschrieben, meine innigsten Gedanken formuliert und artikuliert und nichts in Buchstaben, Sätze, Verse und Absätze gefasst und verfasst. Jetzt ist aber endlich wieder Zeit! It’s time to say: Hello!

Mein großes Gerede von „ich mache weiter (usw.)“ war wohl wirklich nur ein heißes Blablah das wie der Tropfen auf dem heißen Stein verpufft ist. (So ähnlich wie meine Einträge im Blog verpufft sind. Auf nimmer wiedersehen. Ein paar einsame Luftparrtikel in der Luft die keine Gestalt, keinen Geist und keine Ideen annehmen). Mehr lesen »