Tagarchiv: Gefühl

Ich wünschte wir könnten weiterhin in den Augen der jeweils anderen ertrinken wie zwei Süchtige in dem Meer aus bunten Lichtern ertrinken und sich auch irgendwie ertränken, doch es ist ein Wunsch wie eine Seifenblase, da ich weiß, dass es nicht von lange ist und irgendwann doch dem Nichts versprochen ist, dass alles auffrisst. Jetzt stehe ich hier am Punkt A, dem Anfangs- und Startpunkt der den Kreis k in genau einem Punkt – seinem – schneidet und für mich die Erinnerung an den ganzen schönen Teil darstellt zu dem ich nicht mehr Zugang sondern nur Erinnerung habe. Alles ist weg. Ich bin auf A und habe nur den schönen weiten fremden Horizont vor mir, der mir gerade im Moment noch mehr verbirgt, als er mir veröffnet. Scheiße. Mir ist zum Kotzen. Ich habe Angst. Ein Teil von mir will Selbstmordkommandomäßig in das Unbekannte laufen ohne Angst auf Verluste und einfach so ohne viel zu denken und der andere Teil von mir, wie immer das genaue Gegenteil, will sich auf der Stelle hinlegen, sich totstellen und das Zurückschreiten, aber auch das Vorwärtskommen um jedes Mittel vereiteln. Pech gehabt, verschrecktes Ich. Ich pack mein pinkes Zauberlichtschwert (alias Selbstvertrauen) und renne rein ins Unbekannte. Jederzeit  bereit!!

mad world.

Hot like fucking hell! (.. the song)

Erinnerst du dich an nichts? Erinnerst du dich an gar nichts? Als dein Kopf auf dem Beton aufgeschlagen hat… Als du dagelegen bist auf dem kalten Asphalt, Blutflecken überall. Mein Schal von deinem Blut durchtränkt. Der Schal den ich nachdem immer an mir getragen habe, bis ich wusste, dass es dir gut geht. Ich rannte zu dir, versuchte dich zu wecken, doch du warst bewusstlos. Lagst da. Ich hatte dich nicht retten können. Wäre nicht all das Blut gewesen, hätte ich meinen können du schliefst. Wie ich dich schon oft habe schlafen sehen. Ich liebe dich. Ich liebe dich einfach. Wieso lagst du da? Wieso hatte ich noch nie in meinem Leben Angst jemanden so sehr zu verlieren wie dich? Wie hast du es geschafft, mich so zu bewegen wie es noch kein anderer geschafft hat? Und wie kannst du es wagen, zu sagen, dass du dich an gar nichts erinnerst? Nicht an die wunderschöne Zeit davor, an unseren Tanz, an dein süßes Lachen, dass mich geil machte. Ich wollte dich. Nur dich. Nichts ist hängen geblieben. Und jetzt stehe ich da. Drei Monate nach allem was geschehen ist, sehe den Alphalt an, der jetzt keine Spuren mehr von dir aufweist. Es sieht aus, als wäre nie etwas gewesen und trotzdem läuft all das Geschehene wie ein Film noch einmal vor meinem inneren Auge ab. Ich liebe dich. Ich möchte dich nie verlieren. Alles Dinge die ich dir nicht sagen kann.

Sanft wog er mich auf seinem Schoß wie einen kleinen Engel der gerade vom Himmel gefallen war.

Gott der mich ausgestossen hatte und mich ihm praktisch vor die Füße geschleudert hatte. Wie ein Spielzeug, das er zum Spielen leid war, hatte sich sein Innerstes nach außen gestülpt und herausgekommen war ich. So fühlte es sich an ich, Kobe, zu sein.

Mit zittrigen, fahrigen Bewegungen strich er durch meine Haare. Obwohl ich mich an ihn drückte, mich zu einer kleinen Kugel zu formen versuchte, achtete ich doch auf die kleinsten seiner Bewegungen. „Ach Kobe“, seufzte mein Bruder und als ich die Trauer in seiner Stimme hörte, blickte ich auf. Unsere Blicke kreuzten sich, seiner traf mich wie immer wie ein Schlag ins Gesicht, und erst heute weiß ich was damals in dicken, schwarzen Lettern in ihnen geschrieben stand. Drei Monate zu spät. Drei Monate nach seinem Tod.

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hallo…?

Das Leben ist ein komisch relatives Ding, dass zu gewissen Punkten aus Wiederholungen unterschiedlichen Stärkegrades beststeht. Eines der Hauptmerkmale ist die Bewegung und davon, dass ich in den letzten 30 Tagen mehr bewegt wurde, als mein ganzes bisheriges Leben ist ein EMOtionales Merkmal. Ich habe in diesen letzten sagenumwogenen 30 Tagen öfters geheult, als bisher. Damit meine ich nicht nur die Tränen die einem über die Wangen rinnen, sondern auch gefühlte Tränen und Tränen der Freude. Es beinhaltet alle Tränen die auf und in mir geflossen sind. Eine wirklich bewegende Zeit. Ergo: Ich bin am Leben. (Ein Satz der in letzter Zeit zu oft gefallen ist)

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hello.

Es ist endlich wieder Zeit für mich mich hier zu melden. Endlich wieder. Wenn ich darüber nachdenke, habe ich wirklich verdammt lange nicht mehr geschrieben, meine innigsten Gedanken formuliert und artikuliert und nichts in Buchstaben, Sätze, Verse und Absätze gefasst und verfasst. Jetzt ist aber endlich wieder Zeit! It’s time to say: Hello!

Mein großes Gerede von „ich mache weiter (usw.)“ war wohl wirklich nur ein heißes Blablah das wie der Tropfen auf dem heißen Stein verpufft ist. (So ähnlich wie meine Einträge im Blog verpufft sind. Auf nimmer wiedersehen. Ein paar einsame Luftparrtikel in der Luft die keine Gestalt, keinen Geist und keine Ideen annehmen). Mehr lesen »