Tagarchiv: Geschichte

Sanft wog er mich auf seinem Schoß wie einen kleinen Engel der gerade vom Himmel gefallen war.

Gott der mich ausgestossen hatte und mich ihm praktisch vor die Füße geschleudert hatte. Wie ein Spielzeug, das er zum Spielen leid war, hatte sich sein Innerstes nach außen gestülpt und herausgekommen war ich. So fühlte es sich an ich, Kobe, zu sein.

Mit zittrigen, fahrigen Bewegungen strich er durch meine Haare. Obwohl ich mich an ihn drückte, mich zu einer kleinen Kugel zu formen versuchte, achtete ich doch auf die kleinsten seiner Bewegungen. „Ach Kobe“, seufzte mein Bruder und als ich die Trauer in seiner Stimme hörte, blickte ich auf. Unsere Blicke kreuzten sich, seiner traf mich wie immer wie ein Schlag ins Gesicht, und erst heute weiß ich was damals in dicken, schwarzen Lettern in ihnen geschrieben stand. Drei Monate zu spät. Drei Monate nach seinem Tod.

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Vor einem halben Jahr. Vor einem halben Jahr…

Ein Satz der meine Zwiegespaltenheit wiederspiegelt. Vor einem halben Jahr als die Stadt Blondie einfach als ein Werk als solches akzeptiert wurde ohne wirklich erkennbare Ausmaße und nicht wirklich konkret, doch jetzt kann ich in den tiefen Wassern meiner Seele hohe Wellen schlagen, denn jetzt ist diese Stadt kein Trugbild mehr oder eine Fata Morgana sondern sie hat sich mit einer unvorstellbaren Höchstleistung zu dem entwickelt was sie jetzt, heute, ist; Ich, Blondie. Zwar nicht perfekt, aber dadurch nur noch … liebenswerter?

MIND THE GAP!

Mein Lebensretter!

Wie man an meinen letzten Einträgen leider Gottes erkennen kann - ächz, stöhn, heul, schnief, prust – gings mir mal wieder so richtig scheiße um es beim Namen zu nennen. Keine Umschreibungen und Spielereien. Hier kommt die nackte Wahrheit auf den Tisch oder auf (in) den Blog. Hingeknallt und her damit!

Aus diesem – wahrscheinlich meinem 5 875 471. – Tief rettete mich Börni – Betonung auf ööööhh.

(Kurz noch eine Backgroundinformation; seitdem ich ein Buch von J. Gray gelesen habe – er befasst sich mit Selbsthilfe- und Pädagogikbüchern die es auf die Bestsellerlisten geschafft haben – weiß ich, und diagnostiziere ich an mir selbst, dass die Launen und Stimmungen von Frauen wie Wellen sind. Mal geht es nach unten und dann wieder nach oben.

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Manchmal gibt es schlechtes Wetter und manchmal hat man auch einfach die Götter gegen sich.

Heute war mein Tag anfangs kein besonderer. Ich ging in die Schule, die Stunden waren nicht besonders und ich kam müder aus der Schule als ich sie betreten hatte – normal also. Ich fuhr also – wie so oft auch – nach Hause, aß und machte mich dann wieder fertig, da ich mit Freundinnen ins Kino gehen wollte. Wir sahen uns Shopaholic an, eine nette Buchverfilmung, über die ich morgen noch mehr schreiben werde. Das Witzige war, dass wir uns alle auf dem Weg ins Kino trafen. Das ist mir vorher wirklich noch nie passiert. Ich traf Lisa bei der Busstation, erwischte sie gerade noch, dann trafen wir bei einer der folgenden Stationen noch Cherí und zu guter letzt noch Steffi die schon vor dem Kino war. Interessant also.

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Das Leben besteht aus Veränderungen. Das Leben eines jeden einzelnen ist abhängig von den Veränderungen die ihm (dem Leben und dem Menschen) widerfahren und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass es auch bei mir Neugikeiten gibt!

Wie ich vorhin geschrieben habe ist das Leben eine Sinuswelle. Also ein ewiges auf und ab von Gefühlen, Emotionen und Zuständen. Es gibt Momente des Glücks und vielleicht auch Momente der Trauer (und im besten Fall natürlich schon ausgeglichen). Es gibt Knackpunkte, Punkte an denen man am liebsten umkehren würde und in eine andere Zeit zurückreisen würde nur um es beim zweiten Mal besser zu machen.

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Das Leben ist eine Sinuswelle. Manchmal zieht es sich in die Länge wie ein Dreißigjähriger Krieg oder wie eine Termdarstellung und manchmal scheint es ein flüchtiger Moment zu sein – wie das Paarungsverhalten von Kakerlaken! Manchmal kann es auch an einem vorüberziehen, schnell und kaum zu halten, so wie wenn man bei Deutsch-Schularbeiten so richtig ins Schreiben kommt. Oder es verläuft in ruhigen Bahnen wie im Zeichenunterricht  wo es meistens sehr leise ist oder -eben das Gegenteil – es geht zu in wie in Physikstunden in denen immer ein reges Treiben herrscht. Manchmal ist es melancholisch und traurig wie ein Klavierstück Beethovens und manchmal witzig und locker wie Freistunden am Donnerstag an denen man mit seinen Freundinnen Quatsch macht. Manchmal kann es verletzend sein wie schlechte Noten auf einen Test für den man gelernt hat, der trotzdem schief gegangen ist und manchmal erreicht man etwas, nach dem man sich gesehnt hat (was dann in etwa so wäre, wie für einen Test viel gelernt zu haben und ihn dann so auch bravourös bestanden zu haben). Ich bin froh am Leben zu sein! Unverwechselbar einzigartig; das Leben! So wie ich.

Seit relativ kurzer Zeit versuche ich mich ja offener, lockerer, selbstbewusster und glücklicher zu geben (und ich gebe mich nicht nur so, sondern bin es auch um ein ordentliches Stück geworden!!) und man kann wirklich sagen, dass das auch auf meine Umwelt wirkt. Menschen reagieren anders und das ist auch gut so, denn an sich bin ich ein relativ offener Mensch. Ich verbaue mir diese Stärke jetzt auch nicht mehr (oder versuche es zumindest nach allen Kräften die ich mobilisieren kann). Das ich zusätzlich noch leicht durchgeknallt bin (auf eine nette Art und Weise möchte ich an dieser Stelle betonen!), ist die Mischkulanz einprägsam. Auffallend. Etwas in die Richtung.

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Ich bin einfach schon viel zu müde um viele Worte zu verlieren und deswegen dachte ich mir, dass ich einmal meinen Desktop herzeige, da das angeblich viel über den Charakter aussagen soll. Nach dem Motto; Zeig mir deinen Desktop und ich zeig dir wer du bist..? Lest in mir, wenn ihr denn so wollt..

Genauso soll es heißen, dass E-Mail-Adressen viel über ihren jeweiligen Benutzer sagen. Angeblich sollen Menschen deren Adresse auf .com endet nicht so verlässlich sein wie Menschen deren Adresse auf .de endet und desto kreativer die E-Mail-Adresse, desto offener sollen die Benutzer derjenigen Adresse auch anderen Menschen gegenüber sein. Bei einem niedlichen Spitznamen (zum Beispiel Schnuffelchen – oder ähnliches!)  in der Adresse, soll es sich um ein eher harmonisch und/oder gemütliches Gemüt handeln.

Nun, was sagt dann meine E-Mail-Adresse über mich aus, die sich auf die Hausmeister Coperation Intern Spioniert (laaange Geschichte) bezieht und auf meinen Spitznamen „easy“?

Quelle: gehört das erste Mal auf fm4, recherchiert hier

Ich habe schon viel durchgemacht.

Ein Satz den ich einfach einmal so stehen lassen kann und es ist ein Satz den mir so auch jeder glauben wird. Ob man mich nun persönlich kennt oder ob man sich schon durch ein paar Einträge gelesen hat.

Ich habe schon viel durchgemacht. Und es geht mir gut. Ich bin total glücklich. Ich wage sogar zu sagen, dass ich glücklicher bin, als ich es je zuvor war. Und um ehrlich zu sein hat es mein Leben momentan in sich. Es hält viele Verwirrungen, Verirrungen und Pannen für mich bereit, doch ich habe Wichtiges für mein Leben begriffen und nun habe ich beschlossen mein Leben und Leiden bis hin zur Wandlung des Glücks dazu zu benutzen, um Anderen vielleicht zu helfen.

Ich habe so viel getan, viel erreicht und viel begriffen und deswegen möchte ich mein Wissen und meine Erfahrung in Form von Beiträgen festhalten. Einfach um anderen Menschen so einen harten Weg zu ersparen. Oder zumindest um ein Gefühl der Wiedererkennung spüren zu lassen oder mir selber zu verdeutlichen was ich alles gelernt habe. Was ich noch verbessern kann an mir und meinem Denken. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die ich auf den Weg geben kann; es handelt sich um Lektionen die ich manchmal auf hartem Weg lernen musste. Ich werde auch möglichst offen und ehrlich sein.

Für wen meine (Über-)Lebenstipps nichts sind; ich werde die Einträge alle kennzeichnen, denn meine „normalen“ Einträge werde ich weiterhin schreiben. Nur ab und an wird sich vielleicht ein Self-Help-Eintrag daruntermischen.

Isabella